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Hoffen - im harten Zeiten einen Hoffnungsfunken irgendwo
leuchten zu sehen - ist schön und die Gezeiten gehen schneller.
Dann dürfen wir ja auch wieder zwei Pakete erwarten, die
Ihr lieben an uns abgeschickt habt. Die Otterberger, mit denen
ich z. Zt. im regem schriftlichen Verkehr stehe, haben am 25. Februar
ihre Kiste nun ebenfalls erhalten, wie mir Base Mathilde froh gemeldet.
Alle, sie wie wir, sind nun in der frohen Erwartung Eures Kommens
im Sommer und wir freuen uns herzlich, daß du, lieber Unkel,
deiner lieben Frau, unserer guten Tante, deine und unsere schöne Heimat
zeigen willst. Und wir hoffen, daß Ihr lange, recht lange bei uns
weilt. Wenn auch die Pfalz nicht reiche Städte, nicht hohe Firnen
nicht weiße Gletscher und - Rutschbahnen hat, so kann man
doch Tage und Wochen darinnen wandern in den stillen, welt=
einsamen Buchen und Eichenwäldern, in den lieblichen Tälern,
auf luftiger Bergeshöhe, in den altersgrauen Ruinen der
Burgen und Klöster, die uns, die Wanderer, erzählen von
Deutschlands einstiger Größe und Herrlichkeit. Zum Ausgangs=
punkte schöner Wanderungen ist besonders mein Wirkungsort
Knittelsheim recht geeignet. Selbst im schönen Gauwald, in reicher
