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Transcribe Page - Caroline Emmel and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, August 18, 1938

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Caroline and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, August 18, 1938, p. 2 - image of

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Auf diese Art bekommen die stolzen Menschen einen Dämpfer u müßen zuletzt einsehen, daß ihre Tüchtigkeit noch lange nicht alles machen können. Heute wird das eigne Ich immer voran gesetzt u Gottes Walten Schalten kommt erst in zweiter Frage. So aber erhalten wir dankend Eure Post mit den Ansichtskarten von Madison u Marge Brief vor Johanna. Karl Deine Karte war nicht genügend frankiert 2 Cent Marke ist zu wenig es müssen 3 Cent sein. 10 Pfg Strafporto war die Folge. Auch sehe ich, daß Du als wieder mal Ferien hast u es auch verstehst diese auszunützen. Auch [insertion:] hier [/insertion] geht alles in die Ferien, heute mehr wie früher u wer nicht mehr geht, der ist auch nichts mehr. Heute hatte jeder Arbeiter u Angestellte seinen bezahlten Urlaub. Oberbaiern u Östereich [sic] war das Ziel der diesjährigen Ausflügler, alles überfüllt u enorme Preise, ist das Gespräch der zurück Kommenden. Von Karl Martin erhielten wir gestern auch Post worinnen er schreibt, daß sie 14 Tage in den bairischen Bergen an der Grenze Östereich [sic] waren. Daß Herr Th. Müller vor 4 Wochen gestorben ist wirst Du unter= dessen erfahren haben. Willi schrieb ich im letzten Brief davon wirst ihn ganz sicher gelesen haben. Albert Fink muß jetzt öfters nach Frankfurt wegen dem Kauf eines Schuhgeschäft, der 14 Tage zurück zustande kam. So leicht wird es heute in dieser Sache auch nicht mehr gemacht. Es wird verlangt, daß einer sein Befähigungs nachweiß bringt. Daß heißt, daß er gelernter Kaufmann ist und durch schriftliche Zeugnisse beweisen, daß er die Fähigkeiten besitzt. Die [Nachbarn?]


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