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die Schönheiten des Rheins soweit zusehen. Jetzt kommt
das Nächste, u. das ist die Schiffskarten bestellen, wir
gedenken am 16 September mit der New York zu fahren.
Unsere Möbel müssen wir sehen wie wir sie unterbringen
es war gut, daß wir als im März einen Teil fortschaffen
konnten. Das Eßzimmer bekommen Martins in Frankfurt.
Unser Schlafzimmer würde die Ennericher Lydia nehmen für
350 Mark allerdings können wir das Geld erst nach u. nach
bekommen. Hier in der Stadt ist es sehr schlecht los zu
werden. Die gebrauchten Möbel werden richtig verschenkt.
Wir erlebten es. Die Schwester von H. von Hunolstein starb im
Frühjahr. Die alte Frl. hatte auch ganz gute Sachen, für
7 - 8 Mark ein Schränkchen oder eine Flurtoilette war der
Preis. Sie ließen es öffentlich versteigern. Darüber müssen
wir uns hinweg setzen, u. müssen sehen daß wir ohne
große Kosten alles los werden an Verwandten u. Be=
kannten. Herrmann hat jetzt im Oktober ausgelernt
u. da soll er auch noch sein Gesellenstück machen, später
will ihn dann Staudt nehmen. Darüber sind wir froh
dann bleibt er doch in der Arbeit. Im andern Fall
läge er auf der Straße u. alles wäre umsonst. Der
Heinrich Fink muß nun noch warten bis er an die
Reihe kommt, wir können ihm nicht helfen, auch hat er
ja Arbeit, da kann er sich als noch etwas verdienen.
Von Nordenstadt hören u. sehen wir nichts. Wir gehen
