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Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, July 6, 1927

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Caroline Emmel to Karl Emmel, July 6, 1927, p. 4 - image of

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ist arg traurig. Wilhelm kann nich überall arbeiten das ist ausgeschlossen, das sieht Gretchen auch schon. Ernst verdient wöchentlich 17 Mark. Er macht ein sehr langes Gesicht weil er nicht fort darf. Für die ersten paar Jahre muß er bleiben u. Geld verdienen. Am nächsten Sonntag will uns die Ennericher Onkel u. Tante noch einmal besuchen auch vielleicht die Steedener Tante. Unser Vater geht die letzten Tage zum Zahnarzt. Es wurden mehrere Zähne gezogen. Sein Ersatz wird jetzt angefertigt. Wir sind einmal neugierig wie ihm dann zu Mute ist. Es mußte aber unbedingt gemacht werden, denn er hat nicht mehr viel gute Zähne. Trotzdem konnte er noch tüchtig kauen. Vor 14 Tagen war ich in Steeden, mußte meinen Geburtsschein in Runkel holen. Dem Schmidte Paten geht es nicht gut, er hat schon längere Zeit mit dem Magen zu tun. Sie befürchten daß es Krebs ist. Er kann garnicht mehr arbeiten. Sonst ist noch alles beim Alten, sie haben gerade Heu gemacht, als ich dort war. Wenn nun in 14 Tagen in Kölln alles gut abgeht so schreibe ich Euch gleich. Sonst ist bei uns noch alles gut. Wilhelm Bender ist wieder aus seiner Erholung zurück von Schadeck. Grüße alle Bekannten auch in Forest von uns. Nun noch für Dich u. Willy viele herzlich [sic] Grüße von uns allen besonders von Eurer Euch liebenden Mutter.


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