Caroline and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, May 31, 1927, p. 4 - image of
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uns nicht in ihre Sachen zu mischen, wir haben
ihre unartigen Jungen immer unterstützt u. s. w.
Dieses u. noch vieles andere sind Petters Vorwürfe
an unseren Vater. Daß Karl so böse Sachen macht
ist ja sehr schlimm, er wird sich auch noch seinen
Kopf wieder [?]. Zu dem Dittmarsbub weiß
ich gar nicht was ich dazu denken soll. Ich habe ihn
einmal gesehen, da machte er ja keinen üblen Ein=
druck. Doch wenn man überlegt aus was für Ver=
hältnissen er kommt so brauch [sic] man sich nicht zu
wundern. In dessen Elternhaus waren Zustände
schlimmer können sie auch nicht in der Stadt bei
dem schlimmsten Pack sein, auf alle Art. Da sieht
man wieder, daß man seine Finger davon lassen
soll, was einen nichts angeht. Im August kommt
auch Pfr. Müllers Heini aus Canada zurück, er
will hier noch studieren, ob er auch später hier
Glück hat. Wie groß sind die Fenster bei Emmels in
Forest, haben sie Rolläden u. was für Vorhänge
Wenn es geht schreibe mir einmal darüber. Wir könnten
uns dann als allerlei richten. Ich will nun schließen
bis zum nächstenmal. Grüße Willy vielmals von
uns, ich würde mich freuen zu hören daß es ihm gut
gehe mit seinen Augen. Auch Emmels in Forest, Paul,
Lenchen u. alle andern grüße vielmals u. sei auch Du herzlich
gegrüßt von Vater u. Deiner Dich liebenden Mutter .
