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Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, May 12, 1927

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Caroline Emmel to Karl Emmel, May 12, 1927, p. 4 - image of

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keines genug haben können. Muß man da nicht lachen, wenn man denkt wie die Mädchen von zu Hause abgezogen sind. So geht alles Wilhelm sagt nun wenn er Äcker verkauft u. die Pferde, bleibt er nicht in Nordenstadt. Er fürchtet sich aber auch zu sagen ich gehe nach Amerika. Da die Alte immer mit dem 4 Gebote hinter ihm steht. Die Alten möchten gerne als Rentner leben dann wäre ihnen geholfen. Ich u. Johanna haben eben hier nicht viel Arbeit, darum sehnen wir ja die Zeit herbei wo es anders wird. Wie geht es denn Dir u. Willy mit Eueren Magen? Benders lassen danken für Deinen Gruß u. grüßen Dich wieder, es geht bei ihnen gesundheitlich nicht sehr gut. H. Bender will 4 Wochen nach Schadeck wegen der Höhenluft. Eben läßt er im Gemeinde= haus die Wasserleitung erneuern. Das Schuhhaus Müller macht großartige Geschäfte. Hier wird so ein großer Luxus getrieben mit Kleider u. Schuhen wie nie vorher. Da merkt man nicht was für ein armes Land wir sind. Habt Ihr auch den Wirbelsturm gemerkt wovon in der Zeitung stand? Wenn Du Willy triffst so grüße ihn, auch Emmels in Forest u. alle andern. Wir sind noch alle gesund was ich auch von Euch hoffe. Der liebe Gott sei bei Euch u. erhalte Euch gesund. Ich schließe nun mit vielen Grüßen von uns allen Euere Euch liebende Mutter.


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