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Über Willy sind wir ganz geschlagen. Das haben wir
uns auch schon gedacht, daß so etwas im Spiel sei. Denn
heigheschrieben hat er seit Weihnachten nicht mehr. Zu Weih=
nachten schickte er uns 30 u. Johanna 25 $. Mir war es ja
zuviel, dieses schrieb ich ihm auch, mir wäre lieber er
schriebe öfter einmal. Doch zu der andern Angelegenheit
Er soll sich nur vorsehen, wenn er sich für das ganze
Leben bindet, daß es eine Person ist welche für ihn
paßt. Er wird ja jetzt bald 24 Jahre, da kann man
ja erwarten, daß junge Leute ans Heiraten denken.
Es ist ja auch für uns nicht leicht dazu etwas zu sagen.
Zu seinem Geburtstag schreiben wir ihm wieder.
Dann werde ich mich auch ihm gegenüber zu der Sache
einmal äußern. Was hattest denn Du für einen Ein=
druck erhalten, von der Familie u. dem Mädchen?
Du kannst Dich ja ihm gegenüber auch aussprechen, denn
Du verstehst doch auch zu beurteilen. Der liebe Gott wolle
bei ihm sein, daß er das Richtige wählt. Den Nordenstadter
sagen wir nichts von dem was Du geschrieben hast, Sonst
wird der Petter ganz rappelich. Wer weiß wie weit sie
in 2 Jahren draußen in Nordenstadt sind, vielleicht können
sie sich doch nicht halten, denn es ist doch zu wenig Land u.
sonst zu verdienen ist nicht dort. Ich will nun so langsam
Schluß machen indem ich Dir nochmals für Deinen lieben Brief
danke u. auch für Alles was Du in unserer Angelegenheit bis
jetzt getan hast. Viele herzliche Grüße von Vater u. Deiner Dich liebenden
Mutter.
[text on top of page 1, written upside down:] Viele Grüße an Willy [/text on top of page 1, written upside down]
