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Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, July 13, 1926

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Caroline Emmel to Karl Emmel, July 13, 1926, p. 4 - image of

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[page 4: ]

als sollten sie froh sein daß sie zu Hause sein können u. es auch nicht das gefunden hätte was es sich gedacht hätte. Lenchen ist durch sein Schreiben schuld daran daß die Mädchen meinen es sei eingegangen. Wir haben von Nordenstadt noch nichts von Lenchen gehört nach den ersten Lob- preisungen. Auch am Sonntagmorgen kam ein Brief von ihm. Davon wurde nur gesagt, daß August in Green-Bay sei bei Karl in der Bäckerei. Hier aus Wiesbaden aus unserer Nachbarschaft sind mehre Mädchen nach Amerika, welche sich dort sehr gut verheiratet haben, u. nicht mehr nach Deutschland wollen, daß sich natürlich nicht alle dort wohlfühlen, kann man begreifen, es ist ja auch nicht ein Mensch wie der andere. Als in Nor- denstadt so sehr gegen Minchen Scheus Heirat ge- redet wurde u. es mit Gewalt fortgeschafft werden sollte, habe ich mehrere male dagegen gesprochen, weil Minchen zu alt ist u. nichts weiter gesehen u. gehört hat. Wenn dagegen ein Mädchen erst 20 Jahre ist u. sich dort drüben einleben will, so denke ich daß das möglich ist. Hier geht es immer so weiter, geschäftlich ist gar nichts los. Herrmann macht eben einen Tisch, den wollen wir Wilhelm zur Hochzeit schenken. Sonst ist schon wochenlang noch kein Stuhl zuleimen. Die letzten 2 viertel Jahr war unser Einkommen 250-300 Mark.


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