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Augusta Schorss to Josephine and Louis Benecke, October 10, 1907

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Author

Augusta Amerlan (Schorss)

Recipient

Josephine Amerlan (Benecke)Louis Benecke

Date

October 10, 1907

Origin

Hasserode, Saxony

Destination

Brunswick, Missouri

Description

Letter from Augusta Amerlan (Schorss) to Josephine Amerlan (Benecke) and Louis Benecke, October 10, 1907.

Type

letter

Format

photocopy

Language

German

Tags

1900-1909, transcribed

Source

Benecke Family Papers

Collection

Benecke Family Collection

Repository

State Historical Society of Missouri

Citation

“Augusta Schorss to Josephine and Louis Benecke, October 10, 1907.” Benecke Family Papers, State Historical Society of Missouri, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/381

Original text

Hasserode 10. 10. 07.

Liebe Jose und lieber Louis!

Nun seid Ihr hoffentlich gesund und ohne Unfall zu Hause angelangt, und freut Euch Eures schönen Heims und seid glücklich im Zusammensein mit Euren lieben Kindern. Ganz ungemein haben wir uns gefreut, meine liebe Jose, als Deine Karte aus Hoboken kam, die uns mittheilte, daß Ihr die stürmische und kalte Seereise glücklich überstanden und daß Ihr dort gute Nachrichten von den Eurigen gefunden! Wir haben Eure Reise in Gedanken stets verfolgt, und besonders viel an Euch gedacht. Gott sei Dank, fandet Ihr nun alles gut!

[page 2]

Hoffentlich ist Euch beiden Lieben die Reise gut bekommen, und Ihr seid so gesund und frisch wie Ihr hier wart. War Jose seekrank? Wir vermissen Euch sehr, und wochenlang war es mir, als müßte sich zur gewohnten Zeit die Thür öffnen, und Eure lieben Gesichter erscheinen. Dir, lieber Louis, danke ich noch [?] vielmals [/?] für das schöne Buch von Bremer LLoyd, und für Deine liebe Karte aus Cherbourg. Die Einrichtungen des Norddeutschen Lloyd sind ja großartig, ich hatte keine Ahnung von diesen Dimensionen! Wenn es gar [insertion:] nicht [/insertion]

[page 3]

schaukelte, würde ich auf solchem Schiff auch einmal gern eine kleine Reise machen. Gar zu schade ist es, daß Ihr in Amerika so weit, unser Zusammensein war doch gar zu hübsch. Aber denkt Euch, das Loos, das Louis so großmüthig gespendet, hat nichts gewonnen. In allen 2 Ziehungen nichts, das ist [?] doch toll [/?] Der "Tag" hat auch noch keine Antwort auf Louis Brief gebracht, vielleicht hat er den Brief erst an Gotberg geschickt? Kömmt ein Artikel darüber, so schicke ich Euch die Zeitung. - Teddy ist wohl noch bei Frau Dora, ich kann mir denken wie Ihr Euch über den süßen kleinen Kerl freut

[page 4]

Nanni hat nach ihrem letzten Brief den Umzug nach Angermünde hinter sich und fühlt sich wohl in den alten Räumen. Leider hat [?] sie keine andern [/?] Bekannte dort wie Dorchen [?] Schatz [/?]. Habt Ihr eigentlich Walter Hallstädt aufgesucht? Daß Rudolf heimgegangen, hat Euch wohl Schwester Friedchen mitgetheilt. Es hat uns sehr betrübt. - Wo Martha bleiben wird, ist wohl noch unbestimmt; Frieda ist jetzt sehr in Anspruch genommen, zuerst am 15 Nov. Prüfung ihrer Schülerinnen dann am 21 und 26ten Nov. die beiden Concerte. Da gibt es viel zu reden und zu üben. Sie denkt viel und mit großer Liebe an Euch! - Und nun Ihr Lieben beide seid und bleibt gesund und glücklich, grüßt Eure lieben Kinder, und seid auch Ihr tausend Mal gegrüßt von Eurer treuen A. Schorß.


Transcribed by Barbara Baeuerle


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