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Klee family letter, May 29, 1899

Klee family letter, May 29, 1899, p. 1
Klee family letter, May 29, 1899, p. 2

Recipient

Eugen Klee

Date

May 29, 1899

Description

Klee family letter, May 29, 1899.

Type

letter

Language

German

Tags

1890-1899, transcription under review

Source

Eugen Klee Papers

Collection

Eugen Klee Papers (HSP)

Repository

Historical Society of Pennsylvania

Citation

“Klee family letter, May 29, 1899.” Eugen Klee Papers, Historical Society of Pennsylvania, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1935

Original text


Mein lieber guter herziger Eugen! Ich bitte Dich, Dir es nicht zu Herzen zu nehmen mit Heinrich, denn wir wollen das Beste hoffen. Wenn aber die Anfälle an ihn kommen dann ist er hilfloser wie ein Kind. Ich stehe dann so alleine da, nirschens ein heller Ausblick. Wenn ein eine Sache so oft kommt wird man wohl etwas verhärtet, aber meine Natur kostet es doch eine Überwindung. Fast gänzliche Ent= haltung muß er beobachten. Wenn Du einmal wieder bei mir bist, so, daß sich unserer lieben Eltern Fleisch und Blut die Hände reichen, dann wird es wieder besser werden - besser auch mit Heinrich. Ich bin nur sehr froh, daß es uns hier so gut gefällt. Wenn Du kommst, dann gehen wir nach Minster am Stein Bad bei Kreuznach und bleiben alle zusammen einmal 8 - 14 Tage dort. Dies ist von Meisenheim mit der Bahn zu fahren nur eine Stunde.

Fröhlicher Sang, feuriger Wein,

Hoch lebe die sonnige Pfalz am Rhein.

[page 2]

Gesang verschönt das Leben,

Gesang erfreut das Herz,

Ihn hat nur Gott gegeben,

Zu lindern Sorg und Schmerz.

Einzig und alleine glücklich unter den Staubge= bornen ist der ideale Mensch alleine. Es mag sich alles wenden wie es will in der Welt er wird bei seiner hohen Genügsamkeit überall Freude finden.

[margin, left hand side of page:] Wer nie sein Brot mit Thränen aß und nie in Kummervollen Nächten auf seinem Bette weinend saß - der [?] [/margin, left hand side of page]

[margin, right hand side of page:] Franz [Thiner?] sagte einmal zu mir: Glücklich ist wer das vergißt was einmal nicht zu ändern ist - heute ruht er im Schoße der Erde. [?] froh u. heiter, der liebe Gott sieht weiter [/margin, right hand side of page]


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