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Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911

Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911, p. 1
Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911, p. 2
Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911, p. 3
Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911, p. 4

Author

Eugen Haas

Recipient

Eugen Klee

Date

July 1, 1911

Origin

Heuchelheim, Pfalz

Description

Letter from Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911. Eugen Haas was the nephew of Eugen Klee.

Type

letter

Language

German

Tags

1910-1919, transcription under review

Source

Eugen Klee Papers

Collection

Eugen Klee Papers (HSP)

Repository

Historical Society of Pennsylvania

Citation

“Eugen Haas to Eugen Klee, July 1, 1911.” Eugen Klee Papers, Historical Society of Pennsylvania, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1785

Original text

Mein lieber Onkel!


Nun haben wir das Pech! Mit der

Reise nach Paris wird es nichts und jeden=

falls wird die ganze Reise zu Wasser, d.h.

es wird nichts daraus.


In Heuchelheim sind Ernteferien. Diese

richten sich ganz nach der Ernte und nehmen

Ihren Anfang, allem Anschein nach, etwa

in 14 Tagen. Sie dauern 3 Wochen. Beginnen

würden sie etwa am 16. Juli und endigen

am 6. August. Die 15 Tage könnte ich also

nicht in der Schweiz verbringen; ich müsste

denn grade die Nordschweiz allein be=

reisen und am 27. mit dir in Zürich zu=

[page 2]

sammentreffen, könnte also nur

wenige Tage bei dir sein.


Nun ist mir ein anderer Gedanke ge=

kommen. Wie wäre es, lieber Onkel,

wenn ich in Italien mit dir zusammen=

treffen würde?


Ich habe soeben mit der Ortsschulkommision

Rücksprache genommen und sie ist gewillt,

die Ferien am 16. Juli ganz bestimmt be=

ginnen zu lassen. Ich könnte also am

16. Juli schon reisen und könnte dann bis

zum 6. August mit dir zusammen sein.

Du müsstest mir dann sofort mitteilen, wo

ich dich in Italien etwa am 19. oder 20. oder

auch 21. -August- Juli treffen könnte. Du

bist wohl an die Reisegesellschaft gebunden;

[page 3]

aber ich denke, daß Ihr doch einen bestimm=

ten Weg einschlagt und alles schon ge=

regelt ist, bezüglich der Gasthäuser. Ich möchte

aber nicht, daß du durch mich in deiner

Reise gebunden wärest. Wenn das nicht

gehen sollte, müsste ich halt allein die Nord=

schweiz bereisen und, wie bestimmt, in Zürich

mit dir zusammentreffen. Dort müsste ich

aber am 4. August wieder weg, weil am 6.

mein Unterricht beginnt.


Mache du mir einen Vorschlag, wie du jetzt

denkst, lieber Onkel. Die Geschichte ist jetzt

auch wirklich zu fatal. So gehts halt den

armen Schulmeistern - man ist nie Herr

seiner Zeit.

Der Brief soll um 4 Uhr, also in 1/4 Stunde,

[page 4] noch weg gehen, damit er dich noch erreicht.

Darum lebe wohl

und hoffentlich auf baldiges Wiedersehen.

Dein tr. Neffe

Eugen


Solltest du nichts anderes bestimmen,

so bin ich am 27. Juli in Zürich.

Rundreisebillet habe ich, Gott sei Dank,

noch nicht. Also wenn möglich, Zu=

sammentreffen in Italien.


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