• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846

C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846, p. 1
C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846, p. 2
C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846, p. 3
C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846, address page

Author

C.J. Gottlieb Klug

Recipient

Carl Christian Dobberpuhl

Date

April 29, 1846

Origin

Staarz, Pomerania

Destination

Milwaukee, Wisconsin

Description

Letter from C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846.

Type

letter

Language

German

Tags

1840-1849, transcription in progress

Source

Dobberpuhl-Krueger Family Collection

Collection

Dobberpuhl Family Letters

Repository

Max Kade Institute, University of Wisconsin-Madison

Citation

“C.J. Gottlieb Klug to Carl Christian Dobberpuhl, April 29, 1846.” Dobberpuhl-Krueger Family Collection, Max Kade Institute, University of Wisconsin-Madison, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1517

Original text

Der dreieinige Gott, Vater Sohn, u. Heiliger Geist, sei mit uns in diesem, u. jedem Vernehmen; u. lenke unsern Sinn nach seinem [insertion] heil. [/insertion] Rath u. göttlichen Wohlgefallen, Amen, Amen.

In Gottesgnaden geliebte Freunde! Schwager, Schwester, Kin- der, u. werthe Freundschaftsfamilie; wir wünschen nach Gottes- willen, das wir Sie alle insgesammt mit diesen wenigen Zeilen in geistiger u. leiblicher Gesundheit antreffen mögen; u. vor- züglich in dem Leben u. Verhältniß dadurch Gottes Ehre, u. des Nächstenliebe befördert werde, d. h. in der waren Buße u. dem lebendigem Glauben; letzteres wird aber sehr oft, durch das zeit- liche Wohlergehen gehindert u. vergeßen; wir haben hiervon lebendige Zeugniße aus der Bibel, u. täglicher Erfahrung, wenn [wir?] darauf märken: wie leicht ließ Eva, u. Adam sich irre führen, u. vom Guten leiten; u. wie stands mit andren Wohllüstlingen, u. reichen Männern u. Weibern mehr, Alten u. Jungen, männlichen u. weiblichen Geschlechts. - Darum laßt uns mit dem weisen Salomonis bitten. Zweierlei bitte ich von Dir, die wollest du mir nicht weigern ehe denn ich sterbe: u. s. w. Spr. Salom. 30. Vers 7 bis 9.

Nun lieber Schwager Dobberpuhl! von andren Begebenheiten haben wir aus eurem Schreiben vom 30ten Januar v. J; u. aus Gottlieb Schulz seinem vom 23ten December v. J. ersehen, wie ihr werbet, kauft, u. verkauft, welches alles zum Menschlichen-Leben ge- höret, u. ohne diese Dinge, wir so wohl als ihr nicht in der Welt bestehen könnt: wenn wir es nun doch stets nach des Herrn Jesu Christi willen trieben, u. wie es unser seliger Luther in der Erklärung des Catechismus lehrt; Kann man denn auch bey u. unter der Arbeit beten? Ja, wenn man die Arbeit mit dem Gebet anfänget, bey derselben Gott von Augen hat, u. sein Gemüth, Sinne u. Begierden zu ihm richtet, u. nach der Arbeit wieder im Gebet zu ihm erhebet. - Dies

Dies möchte uns doch stets ein Sporn bei jedem Geschäfte sein, das wir ohne das Herzliche bitten u. flehen, zu dem Vater im Himmel um Weisheit u. Gnade nichts Unternehmen, ud. Anfangen, fortsetzen, u. vollenden. Lieben Freunde! von irdischem Wohlsein können wir nuch nicht viel neues Schreiben; wir wohnen noch bis jetzt in unsren Wohnungen, als ihr von uns gezogen sind. Ich verwalte noch mein altes Schulamt in meines Vaters Wohnung. Bruder Wilhelm ist noch in Tressien mit seiner [insertion] [2ten?] [/insertion] Frau u. 1 Kind von ihr, u. Wilhelmine, u. Johann sind auch noch am Leben, u. [Insertion] alle [/insertion] gesund. Tanken wohnen noch in Wittenfelde im Wittwehn-Hause, u. Johann ist den vergangenen Winter über, bei dem Prediger Meyer in Wittenfelde im Unter- richt zum Schullehrer gewesen. - Meine Frau wurde am 24ten Juni 1844 von einem wohlgestalteten Sohn entbunden, u. [Insertion] dieser [/insertion] erhielt die Namen bei der Heil. Taufe, Johann Friedrich Hermann, der jetzt noch gesund u. munter ist. Meine Frau bekamm bald nach vorbesagter Entbindung eine sehr angeschwol- lene Brust, die ihr nachher aufbrach; aber wieder durch [Miracel?] u. Gottes Hül- fe geheilt wurde; der Schwullst aber sich nach den Füßen, bis zum Ober- leibe hingab, so, daß es durch die Heilehaut an zu wäßern fing, u. ich mich genötiget sah, einen Artzt zu holen, u. um Rath zu bitten, der aber sagte, es sey die völliche Waßersucht, u. ordnete Mittel dafür; die aber nicht zur gänzlichen Hülfe anschlugen; nach u. nach wurden die Füße wund, u. wir haben unsere Mittel gebraucht, aber sie wollten nicht Heil werden: diesen Winter haben wir noch wieder Heilmittel gebraucht, aber ganz ist sie noch nicht; doch aber ziemlich Hergestellt. Unser Schwager Steinhöfel in Grambow, starb voriges Jahr im Winter an dem Krebsschaden, den er schon an der Mund hatte, als ihr noch hier waret, dem keine Heilmittel auch nicht [insertion] helfen [/insertion] wolten, er starb aber im Glauben an den Hl. Jesu Christi, u. hinterließ seine Frau mit 3 Kinder, u. ein Sohn von ihm, wurde noch nach seinem Tode geboren, u. Sie [insertion] ist [/insertion] jetzt eine Wittwe mit 4 un- mündigen Kindern [crossed out] ist [/crossed out]. - Lieben Freund! Gottes Wege führen oft sehr wunderlich, aber doch immer zum Seelenheil; darum können wir nicht murren, u. müßen u Gedult u. Stärkung; in jedem Schicksal bitten. Lieber

Lieber Schwager u. Schwester; wir sind jetzt sehr weit voneinander; aber ich bin vergangenen Winter oft sehr nahe bei euch gewesen; einmal träum- te mir, das ich von zwei Frauensleute gefragt wurde, ob ich von euch Nachricht hätte? so sagte eine von ihr, Dobberpuhl schläft schon, da sprach ich selbst zu mich, es wäre eine kurze Zeit, das er Freude in Americka gehabt hätte, u. war sehr Betrübt; da hieß es gleich in mich: Er ist ja nicht um zeitliche Freudengenüße Dort hingezogen, sondern um die Himmlischen Freudengenüße, u. wenn er die hat, den hat [insertion] er [/ insertion] genug. Nun, so wollen wir alle für Einen, u. Einer für Alle beten, daß der Dreieinige, u allwaltende Gott, Vater, Sohn u heil Geist, stets seine seeligmachende Gnade, in allen Landen über die Christen, u. waren Anbeter des Dreieinigen Gottes wallten lasse. Wir sehen jetzt mit natürlichen Augen, Gottes Vatergüte über unser Vaterland schweben; im vergangenen Herbst muthmaßte manger ungläubiger Mensch eine sehr theure Zeit in diesem Frühjahr, besonders die Erdtoffeln, weil die im Herbst an eini- gen Stellen sehr zutrugen, aber hingegen an einigen Orten, sehr Verfaulten. Es ist aber ganz anders gekommen, als wir dachten: den demm vorigen Winter war es sehr wenig Kalt, so, das die Ertoffeln leicht vor den Frost könnten verwahrt werden, u. jetzt [insertion] seit [/insertion] es, so ein schönes Frühjahr, als wir kürzlich nicht ge- habt haben. - Wir wünschen nun doch auch, auf dies schreiben von euch Ant- wort zu haben, u. ob unsere theure lieben Blutsfreunde, unsere liebe Schwester noch lebt, u. wie ihr alle, u. Sie in der Religion stehen, es ist hir von Dort geschrieben worden, das der Prediger Kindermann so wie noch andere mehr, falsche Lehrsätze angenommen, u. ihr von ihnen ausgegangen sind; laßt uns die Wahrheit davon wissen. Nun lieben Schwesterkinder, ich, euer alter Mutter Bruder sehe mich verpflichtet, euch, in dem Namen Jesu Christi zu bitten, u. zu ermahnen, das ihr euren Aeltern, besonders auch eurer Stiefmutter gutes in allen Dingen erzeiget, wenn sie auch wunderlich werden; Denkt an Joseph, der da sprach Wie sollt ich so ein groß Uebel thun, u. wieder Gott sündigen. Bittet, u. betet mit mir um Kraft zum Glauben, dann werdet ihr, u. Ich unsere Pflichten erfüllen. Amen

Nun grüße ich, u. meine Frau, Wilhelm aus Tressien, u. seine Frau u. drei Kinder. Dorothea Müllern. Tanken aus Wittenfelde alle Drey. Die Wittweh Steinhöfeln mit ihren Kindern aus Grambow. u. unsre guten Bekannten, die ich [insertion] nicht [/insertion] alle nennen kann viel Tausendmal. Deine Brüder u. ihre ganze Familie lassen euch alle sehr viel mal grüssen Und wir wünschen euch alle des Hl reiche Gnade u. Segen. Adje lebt recht wohl. Martin seine Frau in Brendemühl, ist auch immer kränklich u. ungesund, so wie meine Frau.

Staarz, d. 29ten April 1846. C. F. Gottlieb Klug.

Via Havre Newyork Carl Christian Dobberphul. Care of mr. T. R. Austin et Son Milwaucker Wesconsin Teritory North Americka.

English text

The Trinity God., Father, Son and Holy Ghost be with us in these and every undertaking and lead our mind with his holy advice and God’s desire, Amen, Amen. In God’s mercy dear friends, brother-in-law, sister and children, and dear family friends, we wish, that God willing, we are all together with these few words in holy bodily health will reach you, preferably in the new living accommodations that through God’s glory and the neighborly love provided in living religion. The last is often through the present prosperity stopped and forgotten, we see so much of that in our every day living and in the Bible when we see how easy it is, even Adam let temptation take them from the good to the bad and withstand with other pleasures this goes for rich and poor, men and women, old and young, masculine and feminine population therefore let us with the wise Solomen I beg you not to do it to me before I die. Solomon 30: Verses 7-9.

Now dear brother-in-law Dobberphul, other news we have made out of your letter of Jan. 30, NY and Gottlieb Shultz from the 23 Dec. NY we see that you. have bought and sold which is all necessary in man’s living and without these things we, as well as you, can not do without. As long as we do it the way our lord Jesus Christ and our Holy Luther in the explanation of the Catechism teaches. Can you pray while you are working? Yes, when you start your work with prayer bring the same God in your eyes and in vour mind and thoughts direct to Him and after the work is done pray again.

This should be our constant effort an all our business, that we pray, and beg with all our heart to the Father for wisdom, and grace in all undertakings and beginnings, future and ending.

Dear friends, of earthly well-being, we can not write much news. We still live until Now in our same living quarters that we were in when you left here. I still preform my old teaching service in my father’s house. Brother Wilhelm is still in Trestin with his second wife and one child from her. Wilhelm and Johann are still alive and well. Tanken still live in Wittenfelde in [?] house. Johann spent last winter with Preacher Wittenfelde for instructions for school teaching.

My wife gave birth to a well-formed son on June 24, 1844 Al the Holy baptism he received the name of Johann Friedrich Hermann. He is well and lively. Shortly after the birth of the child my wife’s breasts became very swollen so that they burst open. Again through God’s help and other methods they healed, but the swelling started again, and extended to her whole upper body and started to fester on her whole skin, and I found it necessary to call the doctor and beg him for advice. He said it was Dropsy. He ordered methods but they didn't help completely as the breasts became very sore. We started with the old methods again but they didn't heal right. This winter we started other methods again. It isn't altogether right yet, but she is pretty much recovered. Our brother-in-law Steinhöfel in Grambow died last year in the winter of cancer on the mouth that he already had when you were here. There were no medical ways to cure him. He died in he faith of his Lord Jesus Christ. and left his wife and three children and another son was born after his death. She is now a widow and 4 dependent children.

Dear brother-in-law and sister we are far apart but last winter I was real close to you. Once I dreamt two women asked if I had news from you? One said Dobberphul is sleeping. Then I said to myself it is only a short time. He has friends in America and he was so troubled. Then I told myself he didn't go for worldly pleasures, but went for Heavenly Pleasures. and if he has that, then he has enough.

So now we will all pray for one another that the Triune All Mighty God, Father, Son and Holy Ghost will keep us in his Holy Merciful bands in all our sufferings and that we true believers in the Triune God’s ways. We now see with our natural eyes, God’s loving Father goodness over our Fatherland. Last fall a lot of unbelieving people predicted that we would have very hard times this spring, especially with potatoes. In fall several places had very good crops, while in other places they rotted. But things turned out so different than we thought. This last winter was very mild so that we could easily protect the potatoes from the frost and now we have most beautiful spring that we have had in a long time.

We hope now that we will get a reply to this writing, would like to know if our dear bloodfriends and our dear sister is still living and how all of you are standing in your religion. We have had news from America that Preacher Kindermann and others have taken up false teachings and that you have left them. Let us know the truth.

My dear sister’s children “I, your old mother. Brother,” it is my duty in the name of Jesus Christ to beg and remind you, that you will show your parents, especially your stepmother the proper respect, even if at times they act queerly. Think of Joseph, who said How can I do such big wrong and sin against God. Beg and pray with me for strength in our faith. Then you and l have fulfilled our duty. Amen.

Now many thousand regards from me and my wife, Wilhelm from Trestin, and his wife and three children, Dorthea Muller, Tanken from Wittenfelde all three. The widow Steinhöfel and her children from Grambow, and all other good friends that I can’t all name many thousand regards. Your brothers and their whole families send their many regards and we wish you all the H.G. richest mercy and blessing. Adieu, live right, Martin his wife in [Brandemühl?] is always sickly and in poor health like my wife.

Starrz 29th of April 1846 C. J. Gottlieb Klug

  • ← Previous Item
  • Next Item →
Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto