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Tante Mine die treue Dinerin ist bei Ihnen um all Ihr erspartes gekommen sie hatt es mir mit Thränen geklagt daß Sie Ihr ganzes Leben lang umsonst gearbeitet habe & nun in dem hohen Alter von 82 jaren nichts mehr verdinen könne, Ihre jüngste Schwester die Fr.Revierforster Ensle deren Mann pasionirt ist & nun hir ihren Wohnsitz genommen haben hatt sie aufgenommen, da vor aber schon vorher eine Schweste[r] ein Schullehrers wittwe Gaißer welche noch ein paar jahre älter ist & schon lange krank an alters schwäche man glaubt daß Sie das neue Jahr nicht mehr erleben wird diese ist auch um ihr Vermögen gekommen durch den Klo. er wird eben immer wenn er hatte den Zins zahlen sollen bei den Verwandten geholt haben die gute Pauline hatt viel Kümmer & Sorgen gehabt bis in das Grab, ich weis gar nicht mehr ob ich Euch ihren Tod mitgetheilt habe mein Gedachtniß wird gar schwach solte es nicht geschehen sein so will ich beisetzen daß es ohngefähr ein Jahr sein wird daß sie nach langer Brustkrankheit mit Husten im glauben an ihren Erlöser ver schiden ist. Der Ensle hat nicht viel Glück mit seinen Kindern erleben dürfen der Marie in Horb geht es auch schwer mit dem Durchkommen ihr Mann hatt nicht lange vor seinem Tod ein Haus gekauft welches Er zu einem flotten Gasthof [?]umwandeln[/?] wollte dieses Haus hatt Sie bis heuthe nicht verkaufen können manchmal seht es leer dann stockt
