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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, February 22, 1869

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längeren Unwohlsein's so schwach geworden, - daß sie nur noch in kleineren Rollen auftreten kann; doch reißt sie darin noch immer alles hin, - u. ertönt stets riesiger Aplaus. - Nun die Carneval zu Ende, treten die Conzerte wieder in erste Linie, u. ist Frida da, nur Musik Enthusiastin; - wie geht es denn bei der Kleinen mit der Musik? erlaubt die aller Kleinste der Maman noch diesen Genuß, oder nimmt sie ihre Zeit ganz in Anspruch?

Ich dachte Ihr schickt uns nun bald wieder Photographien von dem kleinen Nichtchen, - das ja jetzt schon ganz manirlich sein muß? Daß wir viel in Gedanken bei Euch sind, - brauche ich Euch wohl nicht zu sagen, - u. tief beklagen wir immer, daß eine so große Entfernung uns trennt. - Die Bekannten fragen stets nach Euch, Esebecks in allen Briefen, selbst hier in den Kaufläden, - hat man mich schon gefragt, wie es wohl der reizenden jungen Frau ergangen sei, - namentlich bei Kaisenberg wo Fanny die Kindersachen machen ließ fragt man stets nach ihr, - u. ich freue mich, stets nur Gutes von ihr u. dem Kinde berichten zu können.

Daß Dir Deine neue Beschäftigung so zusagt ist uns eine große Beruhigung, u. hoffen wir, daß dies dauernd der Fall sein möge; Fanny freilich, wird Dich ungern so viel entbehren, - doch hat sie ja mit

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Kind u. Mutter so viel Beschäftigung, daß ihr gewiß nie die Zeit lange wird. - Respekt, vor Mr. Frank, daß er sich schon einer so hübschen Stellung erfreut, - mit meinen besten Grüßen bitte ich ihm meine Glückwünsche dazu zu sagen. -

Euren Briefen nach, hat sich der Winter bei Euch viel schlimmer angelaßen als bei uns, - u. ist es mir ein Zeichen wie viel besser Deine Gesundheit doch geworden sein muß, - daß Du doch wenig von Erkältungen zu leiden hast. -

Dein nächster mit Spannung erwarteter Brief, erzählt uns wohl von Deiner Reise; so viel Anregendes, neues bringen Deine Briefe, - bei uns bewegt sich das Leben stets in so gleichförmigen, ruhigen Verhältnißen, - u. wenig läßt sich berichten. - Die von Dir gewünschten Bücher aus der Manz'schen Buchhandlung liegen bei uns; was sie kosten, theilte ich Dir schon im letzten Briefe mit. -

Und somit alles erzählt, - ziemlich alles, Dich interessirende berührt ist, - schließe ich für heute mit der Versicherung, daß bei uns alles wohlauf ist, u. wir nur hoffen wollen, daß es so bleibt -


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