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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, December 25, 1867

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[page 2, left hand side]

u. kann Euch versichern, daß Ihr Frida ganz glücklich gemacht habt; sie machte einen förmlichen Luftsprung als sie des Blumentisches ihrer höchsten Idee, - ansichtig wurde, - u. umarmte uns dann fabelhaft oft u. stürmisch, - was hätte erst Fanny wenn sie dabei gewesen darunter leiden müssen. - Es war ein Glück, - daß wir die Heintz'schen gebeten hatten den Abend bei uns zuzubringen, - wir hätten uns sonst zu unglücklich u. verlassen gefühlt, - denn unser einziger Trost, - Richard bei uns zu haben wurde uns auch noch geraubt, - da derselbe wegen Amtsgeschäfte uns den Tag vor Weihnachten noch abschrieb, - und uns nun auf Neujahr oder noch später vertröstet. - Tante hatte gerade sein Zimmer hergerichtet, - die Hundchen zur Feier der Ankunft gewaschen, - alle seine Lieblingsspeisen für die Feiertage ins Haus schaffen lassen, - als der jammervolle Absagebrief kam, - u. sie, - dessen Herzblatt Richard nun doch einmal ist, - [crossed out] sie [/crossed out] um die schönste Freude brachte. - Es that mir ihretwegen um so mehr leid, - u. wie schon oft, - fragte ich da auch wieder im stillen den Himmel, - warum er ihr so wenig Freude im Leben gönnte, - die sich nur für Andere geopfert, - so wenig selbstsüchtig war, - und nun in ihren späten Tagen, - noch Leid auf Leid erfahren muß. -

[page 3, right hand side]

Unsere verschiedenartigen Geschenke, - haben ihr natür, - lich viel Freude gemacht, - doch war bei uns Allen, - natürlich mehr Wehmuth vorherrschend, - denn natürlich mußten wir immer Vergleiche mit dem vergangenen Jahre anstellen, - u. da traten die Lücken in unserm Familienkreise, - stets trostlos zu Tage. - Und was uns auch so weh that, - war das Gefühl, - daß weder Ihr, - noch Richard am Christabend, - unsere Gaben und Briefe hattet; - doch daran tragen leider nur die tückischen Verhältniße Schuld; Richard, - konnten wir nichts mehr schicken, - da der Absage Brief zu spät [insertion] hierher [/insertion] kam, - u. bei Euch war der Photograph die Schuld. - Schon [insertion] vor [/insertion] 4 Wochen, - ließen wir Alle uns bei demselben aufnehmen, - u. versprach er uns die Bilder bestimmt auf den 18ten; wenigstens 10 Mal war ich dort, - er hatte eine solche Masse von Bestellungen, u. als unsere Bilder an die Reihe kamen, - war der Himmel stets so umwölkt (wir sahen 14 Tage kein lichtes Gewölk) daß nichts zu machen war. - Nun sollt Ihr aber endlich an dem Tage da die Franzosen ihre Bescherungen haben, - auch im Besitze unserer kleinen Gaben sein; - nehmt mit dem wenigen vorlieb, - u. erkennt die gute Absicht. -


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