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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, December 17, 1867

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[page 2, left hand side]

Ihr, wenn auch fern von uns, - diesen Abend doch nach deutscher Sitte; - schade, daß wir der Kleinen kein Bäumchen wie im vorigen Jahren putzen können, - wie so anders überhaupt wird dieser Abend uns allen sein, - welch schmerzliche Lücke. - Ich darf gar nicht daran denken, - je näher die Zeit rückt - desto schmerzlicher wird mir das Gefühl dessen was wir verloren. - Gottlob, daß wir Aussicht haben, wenigstens Richard bei uns zu sehen, - sein heiteres Temperament wird uns über manch' trüben Augenblick hinüber helfen. - Viel werden wir an dem Abend an Euch denken, - u. hoffentlich, - machen Euch dann auch unsere kleinen Gaben ein bischen Freude. - Der Wille ist gut, - ach! leider die Mittel so schwach! - Wenn ich nur während der Feiertage so lange Richard hier ist, - wohl bin, - die letzten Wochen, - ging es mit mir wieder sehr abwärts; theils rührte sich wieder meine alte Bleichsucht, - theils schadete mir die Kälte, - so daß ich einige Tage das Zimmer hüten mußte. - Der Arzt, - hat mir nun wieder Stahlpillen verordnet u. so denke ich, soll es bald wieder besser werden. - Ich bin eben wie die Leute sagen, eine Treibhauspflanze, - u. dafür ist dieser strenge Winter nichts. -

Robertchen hingegen, ist immer wohlauf, - hat gerade viel zu thun, - doch ist sein Humor stets vortrefflich. -

[page 3, right hand side]

Er will Dir heute auch noch für Deinen Brief danken, - der ihm so gute Dienste geleistet; Du Armer, - für Dein Geschäft schon so in Anspruch genommen, - mußt Dich auch noch für Verwandte opfern. -

Daß es Dir übrigens so gut geht, - beglückt uns Alle sehr, - u. beklagen wir darum weniger, daß Du den Winter fern von uns bist, - denn hier hättest Du bei der Bärenkälte gewiß viel zu leiden gehabt; - meine Fenster, waren tagelang zugefroren, daß ich auch nicht das Mindeste von der Außenwelt sah, - ebenso gut In Feldmoching als in München hätte wohnen können.- Überhaupt, höre ich von der Welt, nur von Hörensagen, - bin außer 2 Abenden in der Woche bei Tante, - jeden Abend zu Haus, - u. die Bekannten, sind jetzt alle mit den Anfertigungen für Weihnachten so in Anspruch genommen, - daß mich selten Jemand aufsucht. - Die meisten Bekannten, treffe ich bei Tante, - u. namentlich Frida, - die viel in Conzerten etc. herum kommt, - weiß viel zu erzählen, - u. mit fabelhafter Lebendigkeit. - Sie trug mir auf heute wieder alles Schöne für Euch auf, - u. läßt recht schön bitten, - Ihr doch wenn möglich, - das was über Fräulein Topp, - in einer amerikanischen Zeitung stand, heraus zu schneiden, - sie interessirt sich so lebhaft für diese musikalische Freundin. - Durch den mir von Dir gegebenen Auftrag, - ihr ein


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