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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, March 19, 1866

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[page 2, left hand side]

Ächt amerikanisch, - hast Du Deine Heirath furchtbar rasch bewerkstelligt, - zu was man bei uns Monate u. Jahre braucht, - das erledigt Ihr in wenigen Wochen. - Daß ich sehr begierig bin meine Schwägerin kennen zu lernen wirst Du begreifen, - u. hat mir Vater schon geschrieben daß wenn Ihr im Laufe dieses Jahres nach München kommen solltest, - ich auch jedenfalls mich dann dort einfinden muß. - Deiner Beschreibung nach, muß Deine Frau recht hübsch u. angenehm sein, - Du hast zwar ihre Photographie nach München geschickt, man scheint sich aber dort nicht davon trennen zu können, - denn trotz meiner verschiedenen Fragen darnach bekam ich sie bis jetzt nicht zugeschickt, vielleicht bekomme ich viel eher eine solche, - von Dir direkt geschickt; - wie ich überhaupt hoffe, daß Du mir auch mal wieder schreibst, - an mir liegt die Schuld nicht daß unsere Correspondenz in Stockung gerathen, - ich schrieb Dir zuletzt ohne seit Monaten eine Antwort zu erhalten, was Deiner einzigen Schwester gegenüber nicht sehr liebevoll ist. - Du bist zwar nun mehr entschuldigt, - da die Heirathsgedanken Dich jedenfalls für alles Andere unzugänglich machten, - ich hoffe aber Du bist in Zukunft

[page 3, right hand side]

wieder eifriger. - Deine hiesigen Bekannten, wie Dktr. Beckch u. Lieutenant Hönig, - interessirte es auch lebhaft von Deiner Verheirathung zu hören, u. lassen Dir durch mich gratuliren; bist Du wieder hierherkommst ist Lt. Hönig der englischen Sprache vollkommen mächtig, da er sie jetzt mit großem Eifer zu erlernen sucht.

Wir sitzen also immer noch in guter Ruhe, hier, in dem Dir so wenig zusagenden Nürnberg, u. es ist uns immer eine große Erholung, wenn wir zu Vater u. Tante nach München können; an Weihnachten, waren wir vereint mit Richard zuletzt dorten, - u. konnten uns sehr beklagen, daß Du den Christabend nicht mit uns feiern konntest, - freilich wird er Dir an der Seite Deiner Braut damals noch viel schöner verstrichen sein. - Mit meiner Gesundheit geht es gottlob jetzt recht ordentlich, - ich habe während der Carnevalszeit einige Male getanzt, - u. das scheint mir gut gethan zu haben; bestimmte Pläne für den Sommer, haben wir noch keine, - Robert wird wegen des Rekrutenexerzirens nicht von hier weg können, - u. ich, werde nur wenn es dringend nöthig ist im Juni wieder zur Cur nach Kissingen gehen; - außerdem aber, - vielleicht einen Ausflug nach München abgerechnet, - in guter Ruhe hier bleiben. - Unser Leben, bietet so wenig Abwechslung, -


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