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Transcribe Page - Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, March 19, 1866

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[page 1, right hand side]

Nbg. den 19ten März 1866.

Meine lieber Bruder!

Seitdem wir uns nicht mehr geschrieben, ist eine große Veränderung in Deinem Leben eingetreten, u. da du Deinen Briefen nach, einen sehr glückliche Griff in der Wahl Deiner Gattin, gethan zu haben scheinst, - Dich selbst so sehr glücklich fühlst, - kann man Dir also nur von Herzen gratulieren.

Daß uns die Nachricht von Deiner Verheirathung sehr überraschend kam, - brauche ich Dir wohl nicht zu sagen, - u. so sehr ich mich über Dein Glück freue, - fürchte ich doch recht, - daß wir Dir nun mehr wieder etwas entfremdet werden könnten. Du hast nun Deine Heimath drüben, - bist nun mit festen Banden an die neue Welt gefesselt, - u. wirst wohl nur selten u. dann im Fluge Deine alte Heimath wieder aufsuchen, - u. doch hatten wir uns so gerne der Hoffnung hingegeben, - daß Du mit der Zeit Deinen Wohnsitz in unsrer Nähe aufschlagen würdest. - damit ist es nun wohl aus.

[page 4, left hand side]

so wenig interessante Lichtblicke, - daß es besser ist, - ich erzähle gar nichts davon, - es vergeht so ziemlich ein Tag, gleich dem anderen; - welcher Contrast mit dem Leben das Du zu führen scheinst, - da sich Deinen letzten Briefen nach Fest, an Fest reiht, - da ich diese Zeilen zur Weiterbeförderung an Tante schicke, - wird wohl noch einige Zeit vergehen bis sie Dich erreichen, - sie werden so ungefähr an Deinem Geburtstage in Deinen Händen sein, - u. füge ich deßhalb die besten Wünsche zu diesem Festtage für Dich bei. - ich freue mich für Dich, - daß Du diesen diesen Tag nun auch seit Jahren wieder im Familienkreise feiern kannst, - u. werde Dein, da besonders viel gedenken. - Da Robert noch ein paar Worte beifügen will, - schließe ich mit den besten Grüßen für Dich u. Deine junge Frau. - Mit aller Liebe, Deine Emma.

Lieber Heinrich! Mit den besten Glückwünschen für die Zukunft schließe ich mich Emma 's Gratulation an und bitte Dich diese auch meiner verehrten liebenswürdigen, leider bis jetzt noch unbekannten Schwägerin auszusprechen. Mit Sehnsucht erwarten wir die Erfüllung Deines Versprechens uns Deine liebe Frau zu- führen zu wollen, - nur in dieser Hinsicht muß ich für mich wünschen, daß sich die drohenden Wolken am teutschen Himmel wieder verziehen. Euren amerikanischen Verhältnißen folge ich mit großem Interesse, - ich vermuthe daß Du mit Deinem Präsidenten gegenwärtig nicht sehr grüne stehst und daß es wohl Deine Hand war, die denselben in jüngster Zeit einigemal etwas gar unsanft anfaßte. - Bei uns geht Alles seinen alten Gang; - Emma hat diesen Winter gottlob gut durchgebracht. Nochmals meine besten Glückwünsche! Dein aufrichtig ergebener Schwager Robert.


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