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Heidelberg, 25/12 1899 Plöckstraße 73.
Verehrtester Vetter,
Endl Endlich bin ich in der Lage gewesen, vorläufig 64 Exemplare - mehr gingen nicht auf ein Packet, dessen Maximalgewicht 5 K. - der Skizze an Dich abzusenden. Erstaune Dich, bitte, nicht über die fin= gierte bei den Begleitpapieren befindliche Rechnung: die Post verlangte das, Grund wurde mir nicht ganz klar. Daß der einzige stehen gebliebene Druckfehler gerade auf Dein Conto kommt und Dich etwas franzö= sisch stempelt, ist mir fatal, das y leuchtete dem Setzer nicht ein: man nennt das bei uns jetzt "Tücke des Objekts". Über den amerikanischen Zweig der Krafft's waren trotz wiederholter Bitte um Auskunft genauere Anga= ben nicht zu erhalten, und ob der von Rosa Tittmann in Aussicht genommene Umweg, sie zu erlangen, in absehba= rer Zeit zum Ziele führen würde, war mindestens zwei=
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sehr befriedigender Weise. Meta und ich bitten Dich, auch Deine liebenswürdige Gattin herzlich von uns zu grüßen, und wir senden Dir und den Deinen die besten Wün= sche für die Zukunft. Dein aufrichtig ergebener Alfred Hilgard.
