Alfred Hilgard to Henry Villard, October 18, 1899, page 2 [left-hand side] and page 3 [right-hand side] - image of
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entschiedenes Vergnügen gemacht hat, schon dadurch, daß sie mich mit einer ganzen Rei= he von z. T. netten Persönlichkeiten in Verbin= dung brachte. Leider wird es immer noch eine Weile dauern, bis ich Dir die fertigen Exem= plare zusenden kann. Wenn alle, die ich mit Fragen angegangen, so prompt und aus= giebig geantwortet hätten, wie Rosa Tittmann und Theodor Hilgard Romeiser, der eine große Gruppe mit bisher selbst dem Namen nach un= bekannten Vettern vorführte, dann wäre der Fall rasch erledigt. Die ausstehenden Säumi= gen habe ich sämtlich gemahnt, und ich hoffe, sie werden nun schleunig reagieren. Ich kann auch mit dem Herstellen der Steindruckplatte nicht beginnen lassen, ehe das Material vollständig vor= liegt, da durch das Auftauchen einer unvorherge=
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sehenen Gruppe von Nachkömmlingen unter Um= ständen eine Änderung in den Größenverhältnis= sen der den einzelnen Zweigen zugewiesenen Kreissektoren nötig wird.
Bei Eduard, Fritz und Otto Hilgard bin ich in der Brachylagie allerdings zu weit gegangen, unwillkürlich beeinflußt durch de Empfindung, daß für alle drei die amerikanische Episode in ihrem Leben etwas gewesen, das sie in spä= teren Jahren möglichst mit dem Mantel christ= lichen Schweigens zugedeckt zu sehen wünsch= ten, wie ja für Eduards Nachkommen sei= ne erste Ehe mit seiner Cousine nach einer Erfahrung, die ich gelegentlich in Freinsheim gemacht, gar nicht existiert. Seine zweite, übri= gens gelegentlich nicht ganz normale Frau scheint auf ihre Vorgängerin und deren ganze
