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Transcribe Page - H.P. Hintze and A. Hintze to Charlotte von Höfeln, October 17, 1878

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Höfeln family letter, October 17, 1878, page 2 - image of

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[page 2:]

Mann findent im allgemeinen [strikethrough:] keinen [/strikethrough] kein großes verlangen nach dem Worte Gottes, die Katolische Französische Regirung aber auch sicherlich die Ungläubigen Landes Pfarrherrn den deren gibts nicht wenige hier; haben viel damit zu thun, die Leute sind wie abgestumpft fürs gute, doch gibt’s auch redliche Seelen hier, die Gott dienen wollen, wir haben ein kleines Missions Gemeinlein hier von etliche Siebenzig Glieder, auch werden unsere Gottesdienste gut besucht sonderlich von den [underline:] Frauen [/underline], welche hir schon zu unsers Heilandes Zeiten die Treuesten waren, und unterm Kreuz standen als die Männer geflohen waren, auch die Ersten am Grabe Jesu, etliche durften wir schon in unsere Gemeinschaft aufnehmen seit dem wir hier sind welche recht ernstlich sind in der ausschaffung ihres Seelenheils, worunter ein versprechenter Junger Mann ist, Mann hatt hier aber mit viel schwirigkeiten zu käm= pfen von denen mann in Amerika nichts weis, doch ists ein großer Trost zu wissen das so viele l geschwister über den Ocean in der Heimath für uns Beten o welch ein Trost. Unsere Anna geht nun in die Schule in einer Diocannissen Anstallt sie lernt Deutsch und Französisch auch allerlei Handarbeiten daselbst, dan auch noch Music Stunden, dießes Alles nimmt ihre ganze Zeit in anspruch. Nun werdet ihr wohl noch fragen wie gefällt es euch den wohl in Deutschland ? wir sind hier um Jesu willen um für Ihn zu Arbeiten und zu wirken auch zu Leiden, [strikethrough:] t [/strikethrough] verlorene und verirrte zu suchen und den Theuren Bluts= Bräutigan zu zuführen. Es mag Fleisch und Blut in allen Übel oder wohlgefallen, das Heimweh klopfte schon heftig bei uns [insertion:] an [/insertion] und warum sollte es nicht, gibts ja nun ein, freies, Amerika. Doch indem allen überwinden wir weit durch dem der uns mächtig macht Christus. Wie gehts den wohl bei euch ihr lieben, nach Leibe und Seele, in Herz und Haus und in der Kirche auch die l Pauline wie gehts bei ihr, und wie kommt die Schw. und Johanna an, Grüst sie [insertion:] alle [/insertion] herzlich von uns Grüßet auch die liebe Halene Stürmer und ihre Mutter, ich werde so bald als thunlich ihr schreiben, meine Zeit ist hier sehr in anspruch genommen, es [insertion:] gibt [/insertion] viel zu thun für Jesum, Grüße mir auch die Schw. Friedrichs und Familie. auch [roman:] Mrs. Benford [/roman] wenn du sie gelegentlich siehst. mein mangelhaftes schreiben wirst du wohl entschuldigen, habe es ja nicht in der Schule gelent, auch wurde ich oft wärent dem schreiben gestört. Wir grüßen euch alle Herzlich auch dem l Alexander, wünschen euch Gottes reichen Segen, in der erwartung bald von euch zu hören

Verbleiben wir eure Euch liebenten Geschwister

H. P. u A Hintze.

Adreße

Prediger H. Hintze

19 Metzgergiessen

Straßburg

Elsas

[roman:] Germany [/roman]


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