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Transcribe Page - Babette Tritschler to Charlotte von Höfeln, September 27, 1870

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Höfeln family letter, Sep. 27, 1870, page 5 - image of

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Er noch häufig [?]g[/?] einen weiten Spazirgang oft bis nach Fürth welches ihm gesundheitshalber sehr dienlich war, ich und Marie haben am gleichen Tag auf den traurigen Brif den zurikgebliebenen unsern großen Schmerz über den großen Verlust ausgedrükt der Brif sei angekommen in der Stunde der Be= erdigung, es ist mir aber zu schreklich l. Schwester die Art des Todes, daß es der l. Gott zugelassen hatt, die finstren Machte haben Ihn irre geführt weil er nicht auf den weegen des herrn gewandelt hatt das bezeugt dieser letzte Tag seines lebens im übrigen war ein guter braver Mann das sagt die Marie immer die hatt ihn sehr lieb gehabt aber dieses reicht nicht aus der Herr will sein Theil an uns haben der die Menschen mit seinem Blut erlöst in desen Hände wir alle Alle fallen u. was wird es sein das du bereitet hast ----

in den zweiten Brif der vor ein paar Tagen kam wird das nähere mitgetheilt: daß der Bruder an diesem Sontag mit seinen Kindern auf den Moritzer Berg gehen wollte, welcher Ausflug aber durch Regen vereitelt wurde dann habe er gearbeitet bis 3 Uhr nach diesem sei er an das Clavir gesessen und habe seine lieblingsstükchen gespilt dan habe er sich angezogen u. sei noch auf den Kleishammer gegangen habe Adieu gesagt und ich komme schon bald wider, aber die ganze Nacht haben Sie in größter Angst Er ist eben nicht gekommen bis morgens um 8 Uhr die Nachricht kam bei der Hadermühle habe man Ihn aus dem Wasser gezogen die Hände habe Er empor gestrekt, dann kam ein Mann vom Kleishamer der Erzählt, daß Er dort 2 neue Uhren verkauft habe und dafür 25 f eingenommen (dieses Geld hatt man bei Ihm gefunden)

[here the letter ends abruptly without a closing phrase or a greeting]


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