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Transcribe Page - Joseph Altekoester to Bernard Rustemeyer, October 28, 1923

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[written in pencil:] [letter 4] [/written in pencil]

Hamm, den 28. Okt. 1923.

Mein lieber treuer Vetter Bernhard Rustemeier!

Nach langem Vorhaben komme ich endlich dazu Dir noch mal ein paar Sachen zu schreiben. Vor etwa Jahresfrist habe ich bei meinem Bruder Heinrich in Ruhrort Briefe von Dir vorgefunden. Auch das Bild von Dir mit Deiner lieben Frau wurde mir vorgehalten. Bei dieser Gelegenheit kommen mir die Tage meiner Kindheit, wo wir noch mit der Familie Rustemeier so friedlich ydillisch [sic] zusammen gewohnt haben [insertion:] vor die Seele [/insertion]. Dies gute Verhältnis, welches wir als Nachbarn gehabt haben, kann nicht genügend gelobt und beschrieben werden. Ich rufe mich noch so deutlich die Stunden vor die Seele, wo wir zusammen aus dem Walde von der [Hawana?] Hildebrand's teil von Teiningsen das Holz fuhren, wobei wir gemein= schaftlich uns vorspannten und auch an einem Tage ein von meiner verstorb. Mutter gekochtes Huhn im Walde zusammen verzehrten. Auch steht mir noch deutlich vor der Seele, als Du von meiner damaligen erkrankten Mutter an ihrem Krankenbette Abschied nahmst. Wir haben noch keinen solchen Nachbarn wieder an unserer Seite als die Familie Rustemeier gewesen ist. Der jetzige Inhaber Deiner Geburtsstätte hat vorg. Sommer auf dem Wohnhause eine neue Bedachung angelegt. Ich bin Eisenb. Sekretär und komme nicht oft nach Körbecke hin. Bei jeder Gelegenheit wenn ich dort hin komme tritt mir die Familie Rustemeier vor die Seele und kommt dann mit meinen Brüdern auf daß Gespräch von Euch. Wie sehr sich die Menschen und die Zeiten sich nach Eurer Abreise geändert haben kann ich Dir nicht genügend beschreiben. Das genügsame Zusammenleben in Deutschland

[preprinted:] 286 b. Versandbuch für den Güterverkehr. Einlagen. X. 28 [/preprinted]


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