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Doch frisch auf inigstgeliebter [sic] Bruder Johann! Frisch auf zum fröhlichen Jagen, es ist nun an der Zeit, Es fängt schon an zu tagen, der Kampf ist nicht mehr weit. Auf laßt die Faulen liegen, laßt sie in ihrer Ruh! Wir rücken mit Vergnügen der deutschen Fahne zu. Der Feldherr hat gesprochen: wo sind meine Schützen nun? Da sind wir aufgebrochen ein wackres Werk zu thun. Wir wolln ein Heil erbauen, fürs theure Vaterland, Im frohen Gottvertrauen, mit rüstig starker Hand. Schlaft ruhig nun, ihr Lieben, am väterlichen Heerd, Derweil mit Feindeshieben, wird holder Fried bewährt. O Wonne die zu schützen, die uns das Liebste sind! Ha, laßt die Gewehre blitzen, ein frommer Muth gewinnt. Die meisten ziehn einst wieder zurück in Siegesreihn, Da tönen Jubellieder, das wird dan [sic] Freude sein. Wie glühn davor die Herzen, so stark, so froh und weich. Wer fällt, der kanns verscherzen, der hat das Himmelreich.
Noch viele Grüße von Johann Bärnreuther meinem besten Kameraden in Amerika, welcher an denselbigen Tage wo ich den Brief von unserem [sic] [insertion:] Eltern [/insertion] erhielt also am 21/11 von mir geschieden ist und nach Alton zu sein [sic] Verwandten reiste wo wir jetzt wieder etliche hundert Meilen von einander entfernt sind, es war dieses nichts leichtes für mich aber noch schwerer für ihn es war wohl sein eigner Wille aber. - Er sagte mir ehr [sic] er Abschied nahm wenn ich schreibe so soll ich unsre Eltern und alle meine Geschwister recht herzlich grüßen von ihm. Noch viele Grüße von John Schmidt u. seiner Frau, auch noch von [Ehman?] u seiner Familie die gerne etwas von ihren [sic] Büttner wissen möchten, wenn Du also etwas von ihm weißt, so schreibe es mir mit, und wie Du zu Ihm kommst, so grüße Ihn herzlich von Dein Bruder in Amerika.
Den Brief aber mache nicht frei denn ich denke ich habe mehr Geld
