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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, November 14, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, November 14, 1858, p. 4 - image of

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[page 4:]

(die essbare Trauben tragen) in den wun= derbarsten Verschlingungen empor klettern u. Kaskaden=artig herabwallen. Das Haus ist bereits abgesteckt u. das Ausgra= ben des Kellers hat begonnen. Ich wollte Du könntest die Lage sehen; mir scheint sie die schönste in der ganzen Umgegend, u. gegen die rings umher liegenden einzelnen Farmen wird das Haus wie ein kleines Schloss erscheinen. Das Haus meiner Schwiegereltern hat Bayard sehr getreu auf dem Aquarell wieder= gegeben, welches Buflebs haben. Es ist gleich allen hier herum liegenden Häusern von mit= telmäßiger Größe, zweistockig (das untere Stock höher als das zweite) u. hat unten das Esszimmer an welches die Küche u. Wirth= schaftsstube stößt u. ferner ein Wohnzimmer u. Besuchszimmer, während im oberen Stock alle Schlafzimmer, Garderobe u. Badezimmer sich befinden. - ein auffallender Unter= schied ist hier zwischen dem Land= u. dem Stadtleben zu bemerken. So groß der Luxus u. die Ansprüche u. auch die Verderbtheit in den großen Städten u. zumal in [roman:] New York [/roman] ist, so einfach u. unverdorbenen Sinnes ist man in der Gegend hier herum, ohne daß die Leute dabei beschränkt u. ohne Wissen wären. Ich bin im Gegentheil erstaunt unter Leuten, die das Feld bebauen u. die härtesten Arbeiten mit eignen Händen verrichten, so viel tüchtige Bildung, so viel angenehme Umgangsweise zu finden u. bin besonders über die Frauen erstaunt, die, alle= sammt tüchtige Wirthschafterinnen u. den ganzen Haushalt sehr oft ohne Hülfe beschaffend, von allem wissen was auf dem Gebiete der Literatur u. Politik in Amerika vor sich geht. Wahrhaft gut unterhalten habe ich mich neulich in einer alten Quäkerfamilie, die uns zum Mittags= essen eingeladen hatte. Sie besitzen eines

[page 1; margin:] Die Rose ist hier im Garten gepflückt. Ich habe sie für Dich gepresst. [page 1; margin]

[page 1; margin:] Wenn Du Deine Briefe: Mrs. Bayard Taylor Tribune Office New York adressirst, so werden sie immer richtig in meine Hände kommen. Schreibe mir so oft Du kannst, auch Ida muss oft schreiben u. grüße Alle, auch die fernen Geschwister herzlichst. Gott behüte Dich, meine liebe, gute Mutter! Deine T. Marie. [/page 1; margin]


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