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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, March 19, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, March 19, 1858, p. 4 - image of

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[page 4:]

hätte ich von den kleinen blühenden Levkojen u. Veilchen u. Primeln mir einige gestohlen, ich hielt es aber doch für unanständig u. begnügte mich also mit einigen am Rasen stehenden wilden Blümchen von denen ich Dir ein paar mitsende. Es ging ein kühles Lüftchen heute Nachmittag, aber trotzdem war es so warm in der Sonne, daß ich vor 4 Uhr nicht ausgehen konnte. Die letztere zeigt jetzt ihre südliche Kraft. Der Garten der Königin ist übrigens mit unendlichem Kostenaufwand angelegt u. un= terhalten u. eigentlich für das arme Land ein großer Luxusartikel - trotzdem aber ist er wun= derschön. - Hat man die Mond= u. Sonnen= finsterniss [sic] in Gotha gesehen? Hier waren beide nicht bedeutend aber wunderschön zu sehen. Die nämliche Post, die mir gestern Deinen Brief brachte, brachte mir auch einen Brief von Wilh. der aber fast nichts enthielt. Von sich selbst u. seinen Angelegenheiten kein Wort. - Wenn der alte Struer sich nach dieser bösen Krankheit wieder erholt so ist das sehr viel. Für seine Familie sollte es mich sehr freuen. - Die arme Aug. Herrmann! Das ist wirklich ein schreck= liches Leiden. In Hinsicht auf Tante [roman:] Anna [/roman] fürchte ich ebenso wie Du, daß sie eine solche Reise jetzt nicht machen kann. Ich bin unendlich besorgt um sie u. fürchte eigentlich das schlimmste. Ich möchte gar zu gerne wieder von ihr hören. - Grüße den lieben Vater recht herzlich u. ebenso auch die Kinder. Ida hat wohl meinen Brief bekommen u. ist zufrieden? August aber könnte mir wohl auch ein mal schreiben. Schreibt er auch nach Amerika? [roman:] Emma [/roman] schreibt mir heute daß sie Briefe von August u. Ida erwarteten. Onkel Brane hat Euch ja wohl meinen Brief mit= getheilt? Grüße Alle recht freundlich. Ich muss schließen, denn ich habe noch verschiedene Briefe zu schreiben. An Bayard kann ich diesmal gar nicht schreiben es giebt keine Kommunikations= mittel im Innern Griechenlands; ich glaube jedoch daß er mir 2 Mal von den Küstenstädten aus Nachricht geben kann. Die Dauer seiner Reise ist auf 3 Wochen festgesetzt. Lebewohl, liebste Mutter, Gott gebe Dir Gesundheit u. frohen Muth! Deine Tochter Marie.


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