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heute kommen würde), u. Alles wird grün sein. Auf meinem Tische steht ein Bouquet von Veilchen, Hyazinthen u. Narcissen, daß mir [roman:] Miss King [/roman] gestern gab. Es duftet [?]igen Wohlgeruch. Ich lege ein paar Veilchen für Dich bei. Wärt Ihr dich auch schon so weit - aber ich fürchte Ihr habt jetzt den anfangs so milden Winter bitter zu entgelten. Ein Trost dabei sind doch die guten Öfen, von denen man hier nichts weiß. - Der arme Onkel Braun muß wirklich recht schlimm mitgenommen sein. Von Emma hast Du hoffentlich bessere Nachricht erhalten, als Du fürchtestest. - Sei ganz unbesorgt meinetwegen. Nach 11 glücklich miteinander verlebten Tagen, geht Bayard übermorgen wieder fort, aber ich bin gut hier aufgehoben, vermeide Alles was mir schaden könnte
[margin:] u. ertrage die Abwesenheit meines Mannes jetzt ge= wiss leichter, als das letzte Mal, da das Wetter so [/margin]
[page 3, margin:] ungleich freundlicher u. heiterer ist. Nächsten [/page 3, margin]
[page 2, margin:] Dienstag werde ich viel nachhause [sic] denken. Grüße den lieben Vater, die Kinder u. Alle herzlich. Gott erhalte [/page 2, margin]
[page 1, margin:] Dich gesund u. munter, liebste Mutter! Deine Tochter Marie.
Tausend herzliche Grüße von Bayard. [/page 1, margin]
