• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, March 5, 1858

Log in to Scripto | View item

Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, March 5, 1858, p. 1 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription


Athen, März 5. 1858.

Meine liebe gute Mutter!

Da ich rechne daß dieser Brief gerade zu Deine Geburtstag in Deine Hände kommt, so nimm zuerst meine allerherzlichsten Glückwünsche zu diesem Tag, den ich so gerne bei Dir, im lieben Elternhause, verleben möchte. Meine Gedanken werden viel bei Dir sein u. meine Gebete für Dich zum Vater im Himmel aufsteigen, Heil u. Segen für Dich erflehend. Hoffe, geliebte Mutter, auf frohe u. freudige Tage in dem neuen Lebens= jahr, wenn sie auch mit trüben unter= mischt sein müssen - dieses Leben verlangt das einmal so - aber eine rechte Herzens= freude macht vieles Leid wieder gut, u. will's Gott so erfährst Du mehr als eine. Denke in Deiner Einsamkeit an die Zukunft, liebe Mutter, die wieder Leben um Dich herum schaffen wird; in zwei Monaten bin ich schon auf dem Wege zu Dir, u. ich sehe nicht ein warum Emma nicht mit Bayard reisen sollte, wenn sie auch im Nothfall allein zurück müsste; die Reise bis Stettin u. von da nach Petersburg ist leicht zu machen. Nicht jedes mal ist ein stürmisches Wetter, wie Du es getroffen. Besser u. angenehmer wäre es ja freilich wenn Wagner sie abholen könnte u. wünschen möchte ich es ihm auch von Herzen. Linchen's Unwohlsein thut mir sehr leid, doch hat es wohl nichts zu sagen, das kommt bei Kindern ja wohl dann u. wann vor. Emma wird freilich eine schlimme Zeit dadurch haben. - Über [roman:] Encke's [/roman] Gemein= heit u. Gehäßigkeit bin ich ganz indignirt,


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto