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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 30, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 30, 1858, p. 2 - image of

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[page 2:]

gen verbunden sind, u. muss auch später ihn alleine nach Russland gehen lassen, aber es ist das ein Opfer was ich um der Ursache willen freudig bringe. Wenn das Wetter nicht besser wird - u. es sieht nicht so aus - werde ich auch nächste Woche nicht mit nach [roman:] Nauplia [/roman] gehen, was mir sehr leid thun würde, da dies die einzige Chance wäre etwas von den alten Denkwürdigkeiten des [roman:] Pelopones [/roman] zu sehen. Die Feier des Jubiläums ist übrigens zweifelhaft geworden seitdem der König krank liegt. Ja, die Königin u. der Hof gingen vor 14 Tagen nach [roman:] Chalcis [/roman] zur Eröffnung der für die Schiffahrt höchst wichtigen Zugstrecke u. trafen es so unglücklich daß die Tage dort gerade die schlimmsten im ganzen Winter waren. Der Schnee fiel dick, der Sturm tobte, sie konnten sich in dem Hause wo sie untergebracht waren nicht erwärmen (die Be= dienten servirten mit den Mänteln hoch über die Ohren gezogen), u. durch das übermäßige Heizen brach Feuer im Hause aus u. zuletzt ward der König noch von einem Fieber überfallen, daß ihn noch jetzt hier im Bette hält. Solche Dinge können nur dem griech. Hofe passieren, wenn er im eignen Lande reist, wo es fast keine Straßen giebt u. jeder Ort außer der Hauptstadt ein elendes Nest ist. - Gehen wir nach [roman:] Nauplia [/roman], so wirst Du nächste Woche wohl, aus Mangel an Gelegenheit, keinen Brief von mir er= halten. Sage Tante [roman:] Aug. [/roman] wir hätten uns sehr über ihren Brief gefreut, ich würde ihr den= selben das nächste Mal beantworten. Über die Mamsel [sic] habe ich Dir schon in meinem vorigen Brief geschrieben. Grüße den lieben Vater herzlichst; auch alle Verwandten u. Freunde. Von meiner Schwiegermutter habe ich eine Brief in welchem sie mich bittet Euch bestens von ihr u. ihrem Mann zu grüßen. Ich bin froh daß Du von [roman:] Wizlicenus [/roman] brauchst, setze es nur ja recht regelmäßig fort. Mit inniger Liebe Deine Tochter Marie.


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