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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 15, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 15, 1858, p. 4 - image of

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[page 4:]

hörten, unter einem rothsammtenen Baldachin eine Viertelstunde lang dem näselnden Gesang der Priester, den Metropoliten in der Mitte, zu u. begaben sich dann wieder hinweg. Der König hat, als Bayard ihm des Abends vorgestellt wurde, einen guten Eindruck auf letztern gemacht. Er möchte wohl das Gute, kann es aber nicht.

Mein Papier geht jedoch zu Ende, u. ich habe Dir noch nicht von Bayard's Geburtstag erzählt, den wir am 11. s in einfacher aber sehr vergnügter Weise feierten. Um ihm eine kleine Überraschung zu bereiten, hatte ich heimlich befohlen daß man unsere Mittags= mahlzeit (hier Frühstück genannt) auf unserm eigenen Zimmer uns serviren sollte. Bayard ward ent= fernt u. mit einem Italienischen Sallat (den ich selbst gemacht) u. mit einem großen Korb voll Orangen, Rosen u. sonstigen Blumen u. Blättern, die besten die in diesem kalten Wetter zu finden waren, überrascht. Zwischen den Blumen hatte ich einige Kleinigkeiten versteckt, die ich für ihn kaufte. Wir hatten ein vortreffliches Frühstück, zu dem Madam [roman:] Vitalis [/roman] herrlich gebackne deutsche Pfannkuchen hinzugefügt hatte, u. mein Sallat fand den allergrößten Beifall. John erklärte, er habe so etwas Gutes nicht gegessen seit er von [roman:] Gotha [/roman] weg wäre. Des Nachmittags gingen wir vom Wetter begünstigt, auf die [roman:] Akropolis [/roman], u. des Abends tranken wir sehr vergnügt in selbst gebrautem Punsch das Wohl Bayard's u. aller Lieben in [roman:] Gotha u. Amerika [/roman]. - Ich hätte noch vieles hinzuzufügen, habe aber weder Platz, noch Zeit; das Dampfschiff geht heute u. der Brief muss fort. Da ich von Euch bis jetzt nicht gehört, so muss ich mich wieder 8 ganze Tage geduldigen. Die traurige Nachricht von Tante [roman:] Anna [/roman] hat mich ganz betrübt u. auch recht hoffnungslos gemacht. Wie ist es nur so schnell wieder schlimm geworden? Onkel Wilh. Br.'s Krippe [sic] thut mir sehr leid, für ihn wie für die lieben Tanten; ich wünsche die allerbeste Besserung, die hoffentlich schon eingetreten, bevor mein Brief ankommt. Viele herzliche Grüße von mir u. Bayard an den lieben Vater, die Kinder u. alle lieben Verwandten u. Freunde; vergiss Tante Bufleb nicht dabei. Hat E. Hölzer jetzt englischen Unterricht?

[margin:] An [roman:] August [/roman] die herzlichsten Glückwünsche zu seinem Geburtstag. Ida schreibe ich nächstens [/margin]

[margin, page 3:] Bayard schickt Dir viele herzliche Grüße, er befindet sich sehr wohl u. in be= [/margin, page 3]

[margin, page 2:] ständig guter Laune. Gott stärke Deine Gesundheit u. behüte Dich, liebste Mutter! Deine Tochter Marie. 16. Jan. 1858. [/margin, page 2]

[margin, page 1:] Das beifolgende Blatt ist auf der höchsten Höhe des [roman:] Parthenon [/roman] gepflückt. [/margin, page 1]


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