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Transcribe Page - Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 4, 1858

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Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, January 4, 1858, p. 4 - image of

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[page 4:]

seit langer Zeit hier ansässig sind u. von deren Umgang wir uns große Annehmlichkeiten versprechen dürfen. Heute Abend gehen wir zu Mr. King der Consul u. Missionar ist zum Thee, u. morgen um den griechischen Weihnachtsabend zu feiern zu Mr. Hill, der Prediger u. gleichfalls Missionar ist. Der letztere hat uns ungemein gefallen, er erinnert durch den Ausdruck seines Gesichtes u. sein Wesen sehr an [roman:] Dr. Schwartz [/roman], nur daß er viel älter ist als dieser. - Das ist so ziemlich alles was ich Dir bis jetzt von [roman:] Athen [/roman] zu erzählen wüsste u. nun zu Euch, in die neue Sternwarte, wo ich so viel mit meinen Gedanken weile u. mich ohne Mühe hin zu versetzen vermag. Über die Auszeichnung die dem lieben Vater zu theil geworden ist, habe ich mich innig gefreut, die Decoration muss ihm prächtig stehen u. kann keine würdigere Brust zieren. Gern möchte ich auch schon wissen wie ihr das Weihnachtsfest verlebt habt - hoffentlich etwas heiterer als Du fürchtestest; Ida's Ball wird jedenfalls Glück= seligkeit bei ihr hervorgerufen haben. Sage ihr daß ich das nächste Mal jedenfalls einen Brief von ihr erwarte. Die armen Herrmanns thun mir entsetzlich leid! Campana's Ver= haftung, die mir eine Art heimlicher Genugthuung verschaffte, hatten wir bereits in Triest durch die Zeitung erfahren. Ihn ereilt die Gerechtig= keit des Himmels. - Sind keine Zeitungen weiter angekommen? u. hat Vater wohl zufallig auf in der einen, die er hierher schickte die Annonce unserer Verheirathung gelesen, u. die darauf folgen= de Beschreibung des uns zu Ehren in New - York statt gehabten [roman:] Diner's [/roman]? In 3 Zeitungen hat von demselben gestanden von zwei Dichtern verherrlicht. Erzähle mir in Deinem nächsten Briefe von Buflebs, Geheim= raths u. Leopold Brauns, vor Allem aber recht viel von Dir, dem Vater u. den Kindern. An Emma u. Wilhelm schreibe ich in diesen Tagen. Du sagst mir nichts von Deiner Gesundheit. Grüße Alle herzlichst u. lass' mich nicht gar

[margin:] so lange auf einen Brief warten. Wir können es gar nicht begreifen, [/margin]

[page 3, margin:] daß Ida noch keinen Brief von Emma H. erhalten hat. Meinen [/page 3, margin]

[page 2, margin:] früheren Brief von [roman:] Athen [/roman] hast Du doch bekommen. Bayard lässt Euch Alle [/page 2, margin]

[page 1, margin:] tausend Mal herzlich grüßen. Gott behüte Euch! Mit inniger Liebe Deine T. Maria.

Wenn Du Deine Briefe Mittwoch vor 12 Uhr in Gotha aufgiebst, so sind sie Sonna= bend in Triest u. den darauf folgenden Donnerstag in unsern Händen. [/page 1, margin]


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