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Transcribe Page - August Stockebrand to Bernard Rustemeyer, December 1, 1922

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Nun lieber Vetter Bernard will ich denn noch einmal die Feder nehmen um dir noch einiges zu schreiben wie gesagt uns und allen Vettern geth es noch gut soweit, was aber kommen mag, das weiß der liebe Gott, wie seit ihr alle lieben Vettern zu beneiden das ihr dort seit, an unsere Zukunft dürfen wir nicht denken selbige kann keiner wissen was kommen mag ihr alle könnt Euch glücklich schätzen, du schreibst das dort Millionen gesammelt seien für die Notleidenden in Deutschland auch da wirst du Recht haben das diese Gelder nicht alle an den rechten Platz gekommen sind, es ist hier auch weiter nichts als Lug und Trug Mein und Dein kennt fast keiner, Diebstahl und Rauben davon sind die Zeitungen täglich <illegible> voll. Du schreibst auch das es dort keinen Branntwein mehr gebe, hier haben wir die letzten 2 Jahre überreichlich gehabt, wir haben für Millionen auf Lager selbiger wird von <illegible> geliefert aber die letzten zwei Monate ist selbiger von 100 Mk auf Mk 1600, - pro Liter gestiegen, ich würde Euch gerne welchen schicken, wenn es nur ginge, ich habe auch noch von meinem im Jahre 1882 hergestellten Korn also 40 Jahre alt ein leckeres Tröpfchen, also was dies anbelangt, kann ich Euch wohl nicht helfen, so will ich denn in der Weihnachtszeit für Eure liebe Mutter welche hier bei uns ruht eine heilige Messe lesen lassen. Nun muß wohl schließen da der Bogen zu Ende ist. Nun zum Schluß rufe ich Euch alle Lieben im Winter schon zu, ich glaube das diese Zeilen meine letzten an Euch sind denn jeden Tag kann es kopfüber gehen Empfange du lieber Bernhard nebst deiner Frau und Kindern und allen Vettern mit

Left margin: mit Frau und Kinder die herzlichsten Weihnachtsgrüße und ebenso alle ein gutes Neujahr von uns allen besonders seidt herzlich gegrüßt von Eurem Vetter August


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