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Transcribe Page - August Stockebrand to Bernard Rustemeyer, December 1, 1922

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Körbecke, den 1. Dezember 1922 (Kreis Soest) Lieber Vetter Bernard! Deinen lieben Brief vom 24. Oktober erhielt ich bereits am 7. November also in <illegible> 14 Tagen <?wohingen?> mein Brief vom Juni erst wie du schreibst im Oktober in deinen Besitz gekommen ist, ich schrieb dir unsere Lage in Deutschland in selben, aber wie viel schlechter ist selbe jetzt aber davon in meinen nachfolgenden Zeilen. Vorerst will ich dir von uns schreiben, mir geth es soweit außer meinen Augen noch gut auch meiner lieben Frau und Kinder geth es soweit noch gut, meinem Bruder Franz geth es bei seiner Tochter noch leidlich hat auch sehr schlechte Augen seine Adresse heißt Franz St, Düren (Rhe) Ruhrstraße 50. Meine Schwester Gertrud geth es auch leidlich, ihre Adresse Gertrud <?Truerest?> Neheim a/d Ruhr beide haben während des Krieges und jetzt gelitten, hauptsächlich an Lebensmittel, den Vettern Schulte-Guries und Bunsen geth es noch wie uns gut, da soltes doch aber einer von Euch mal kommen, ihr könnt mit wenig Dollar hier herüberkommen und seidt alle herzlich bei uns willkommen. Unser Geschäft ruht seit 1916 es wird kein Roggen für Branntwein freigegeben es ist auch keiner da, mann glaubt mit der Zeit würde es bei uns in Deutschland wohl besser gehen aber die letzten 3 Monate geth es jeden Tag schlechter mann kann unsere schlechten Verhältnisse kaum schildern ein Bild der Dollar kostet z. Z. über Mk 8000 und darum dreht sich alles in Deutschland wenn wir von dort

Top margin (upside down): Wie arm wir sind in Deutschland siehst du an den Portokosten und vom 15 <illegible> kostet das Porto noch 1 1/2 mal mehr

Left margin: dafür der Platz noch frei ist will ich dich sowie alle deine Brüder bitten doch recht bald wieder zu schreiben ich verpflichte mich sofort wenn ich noch da bin wieder zu schreiben oder meine Fru oder meine Kinder Auf gut Glück Dein Vetter August


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