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Transcribe Page - Sophie Engelmann to Margarethe Hilgard, December 10, 1833

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Sophie Engelmann to Margarethe Hilgard, December 10, 1833, p. 3 - image of

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[page 3:]

es darf aber nichts volkommen sein in der Welt, sonst wäre Deutschland gewiß frei. Du bekomst so viele Briefe mein Gredchen, und alles wird dir so beschrieben und Erzählt, das es gewiß viele widerholungen gibt, wenn so Viele schreiben die alle daselbe erlebt haben, ist es wohl nicht anderst möglich. Du schreibst in deinem Briefchen, mein liebes Mütterchen, Du warst mir ja mir wie eine Mutter, und bist mirs noch, durch deine Liebe. Nur kein allzu langer Brautstand, dieß ist auch ganz Körners ansicht, alein es wird sich nicht so bald ausführen lasen, weil Körner wieder wered anfangen anfangen muß zu Stutiren, was aber doch nur ein Jahr dauern wird. Den 12 ten. Gestern kamd (?) D. (?) Bunfen (?) und sein Freund Berkelmann, wieder zurück aus den Akansars, es hat ihm recht gut dort gefalen, doch nicht so, daß sie sich dort ankaufen mögten, wir hoffen das die ganze Geselschaft zu uns in den Ilinrais komt, wir haben es doch recht gut getrofen, Gott hat sichtlich für uns gesorgt. Denn ohne zu wählen kaufte er aber dieses Gut auf anrathen eurer Söhnen, sie haben wirklich sehr gut gewählt denn täglich sehen wir deutlicher, das dieße Farm, für uns die beste und auch unsere Ansicht auch die besondste (?) in der ganzen Gegend ist. Wenn du mir manchmal zusehen köntest wie sich alle beschäftigen, wie der Vater Holzhackt, Fängenmacht, oder den Schlitten repariert, Ludwig mit den Ochsen, Johann mit dem Pferde Zackerten [alte Form für "zum Acker" also ackern oder Pflügen] oder Plügen, Theodor gerbt oder sie alle zusammen an der Färnchen [ggf. "Färmchen" von Farm] sind, es ist als ein recht lebhafter anblick, uns Mädchen an der Waschbütte oder Hossen flick (?) und dies ist bedeaf (?) uns einziche beschäfigung. Unser leben ist dir so von allen Seiten beschrieben, daß du dich gewiß ganz hinein denken


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