Sophie Engelmann to Margarethe Hilgard, December 10, 1833, p. 1 - image of
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Engelmannsfarm den 10. Dezember 1833
Meine teure meine geliebte Schwester. Zuerst meinen innigen Dank für dein liebes liebes Briefchen wie sehr erfreute mich der Beweis deiner Liebe mein Grädchen, wohl darf man nicht Schluss von der Sehnsucht nach euch und unserm schönen Vaterland, zu lebhaft Recht ist das Gefühl und um dann et- was anderes denken zu können, doch unwilkürlich entschleicht es der Feder, wehren wir alle noch bei euch, wie fiel glücklicher könnten wir sein, wenn sich auch die Vernunft dagegen streubt, und immer sacht wie fiel besser es ist das wir da sind, so weiß auch das Gefühl wieder viel Basis der Vernunft anwardet, im Vaterland ist selbst der Schmerz etwas großes und schönes, und wie fiel ersatz findet man für alles, weil hier, wo man gar keinen intreßen hört, als dass der Kirche und der Haushaltung, wo nichts zu unter- haltung ist, als wie jener einen Hirsch gefallt (?), Dieser einen Welschhahn geschossen p. Ich habe zwar am wenigsten zu klagen, Görmar ersetzt mir alles, ja mein Gretchen ich bin sehr glücklich durch die Liebe meines Gustav, und wenn er bei mir ist vergesslich alles, und & Liebe gar im Glück die Gegenward, und male mir die Zukunft mit schönen Farben: Kürner, ist im obern Haus (???9, und kommt nur zum Esen, er beschäftigt sich mit literarischer Arbeit das Farmerleben sacht ihm nicht zu sein Geist will Beschäftigung haben, denn diesen muss der Farmer doch beinahe ganz vernachlässigen, weil er ihm Tag zu viel Arbeit hat, und abends zu müd ist, um darauf noch Zeit zu verwenden. Er will bis Frühjahr auf eine Univer- sität, um sich zu einem Amerikanischen Atv[ok]at auszubilden. Jetzt beschäftigt er sich mit einer Beleuchtung des Dubanischen (???) Werkes, Du meine liebe Hilgard musste ich ja nicht darüber Ergernb, ehe du es gelesen und mit Duban verglichen hasst Dubán hat viel gemald und manche Familie hierher geleidit, denen es besser gewessen ware in denen Erdan (???) Waaken (???) Bleiben. An dem Schönen Wasserfall des Mohrk were es gewiss besser für uns gewessen, alß hier in dem nur hüglichen Illinois, wo kein Berg und kein
