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Transcribe Page - Amalia Haas to Eugen Klee, February 26, 1896

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[page 2:]

Pauline u. Herzog haben viel durchgemacht. Sie wohnen nicht mehr vorn im großen Haus dieses ist vermietet sondern im Hintergebäude dieses war feucht - Pauline bekam ein Geschwür in den Magen wo es 17 Wochen sehr krank war. Herzog klagt auch über nicht recht Gesund zu sein. Er ist beständig in Kaiserslautern im Museum; sie haben auch dorten ein Zimmer gemiethet für im Winter. Pauline sieht sehr mager aus "ach wie schmal so recht vertrauert. Es schrieb mir diese Woche einen Brief wir sollen die Herbferie [sic] alle zu ihm nach Otterberg kommen, es hätte Platz für uns. Ja jetzt will es wieder alles gut machen. Ich konnte nur deßhalb freundlich und versöhnlich gegen Pauline sein, weil ihm Vater verziehen hatte vor seinem Kranksein. Er sagte einmal zu mir. Wenn ich jetzt wieder z nach Otterberg komme, dann besuche ich es. Jetzt hat es den Schmerz gefühlt, wenn einem ein Kind entrissen wird. Unbarmherzig mußten sie ihre Termine an Vater bezahlen. Dies war auch hart. Das Äckerchen haben sie verkauft 500 M daran gewonnen. Es ist eben eine schöne Gärtnerei von Heussers Adrian dort. Pauline brachte das Geld dem Vater in unser Haus wo er gar nichts mit ihm hermachte. Jetzt wollte er sich versöhnen weil ihm auch sein Kind genommen wurde. Es fragte viel nach Dir, auch hat es schon in Amerikaner Zeitungen von Dir gelesen. Uns hätte es nun soweit aber der Eugen, Dich wieder gut zu machen, das wird so recht noch nicht gehen. Die Zeit muß hier die Wunde, die Dir geschlagen wurde heilen. Bleibe nur voller Mut denn dem Mutigen gehört die Welt. Ich mache es auch so, man tut seine Arbeit, an dem Platz man gestellt ist, so kommt die Zufriedenheit schon von selbst. Sehr wichtig, wenn man in der Fremde ist, wenn man beliebt ist, und dies bist Du ja. Bleibe fromm und halte Dich recht, denn solchen wird es zuletzt wohl gehen. Herr Vikar Weiß kommt öfters zu uns Heinrich überreichte ihm 10 M von Dir - und laas ihm die Stelle aus Deinem Briefe vor. Er schenierte [sic] sich dies Geld zu nehmen doch Heinrich machte ihm Ernst so nahm er es dan= kend an. Über den Inhalt Deines Briefes freute er sich sehr. Er ist verheiratet seit 1/4 Jahr wohnen zusammen Callbach. Ich war schon öfters dorten, sowie Frau Pfarrer hier. Er ist gerade so ein Mann wie Herr Benedumm nur ohne Prille [sic] auch dieselbe Landauer Sprache. Er ist sehr gebildet und predigt wunder=


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