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Schmittweiler, den 22. März 1896
Lieber Bruder Eugen!
Der Winter ist nun vorüber; er war sehr gelinde aber trotzdem waren hier so viele Kranke wie ich es hier noch nicht erfahren. Der rasche wechsel der Witterung sei meistens schuld daran gewesen. Oft! lieber Eugen dach= te ich an Dich und deine viele Arbeit und wie Du nur so viel ferttig bringen kannst. Doch, wenn man Anerkennung findet, so tut man ja gern alles und zwar mit Lust u. Liebe. Ist Dir die Arbeit zu viel, so kannst Du ja abgeben davon es besteht ja kein Zwang. Ich wünsche Dir auch fernerhin das beste Wohlergehen, Gesundheit und Zufriedenheit. Neider hat man zwar auch, wenn es einem ja nur einigermaßen gut geht, so mißgönnen sie einem dies und sehen mit schälen Augen darnach. Doch - wer
