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[stationery:]Eugen Haas Knittelsheim (Pfalz)[/stationery]
I.
17.7.1928.
Meine Lieben! Liebe Tante! Lieber Onkel!
Der Samstag, den 7. Juli war für mich und meine Lieben ein Freudentag 1. Ordnung. Ja, so geht es im Leben – ein Auf und ein Nie= der. An diesem und am folgenden Tage, den 8.7. hatte ich in Knittelsheim die Leitung eines großen Gauturnfestes mit einem glänzenden Bankett. Die Leitung ist mir mit bestem Erfolge großartig ge= glückt. – Mittags brachte die Post einen Visitations= bericht des Herrn Bezirkschulrates Mohr, welcher am 5.7., mitten in den Vorbereitungen zum Turnfest, bei mir eine Schulbesichtigung abhielt – und dieser Bericht meldetet mir, daß meine Schule mit Note I u. II. zensiert ist und gleichzeitig war die Anfrage beigelegt, ob ich als tüchtigster Lehrer des Be= zirks bereit sei im Herbste mit sämtlichen Kollegen
17. 7. 1928
Meine Lieben! Liebe Tante! Lieber Onkel!
Der Samstag, der 7. Juli war für mich und meine Lieben ein Freudentag 1. Ordnung. Ja, so geht es im Leben - ein Auf und ein Nie- der. An diesem und am folgenden Tage, den 8. 7. hatte ich in Knittelsheim die Leitung eines großen Gauturnfestes mit einem glänzenden Bankett. Die Leitung ist mir mit bestem Erfolge großartig ge- glückt. - Mittags brachte die Post einen Visitations- berichts des Herrn Bezirksschulrates Mohr, welcher am 5. 7., mitten in den Vorbereitungen zum Turnfest, bei mir eine Schulbesichtigung abhielt - und dieser Bericht meldete mir, daß meine Schule mit Note I u. II. zensiert ist und gleichzeitig war die Anfrage beigelegt, ob ich als tüchtigster Lehrer des Be- zirks bereit sei im Herbste mit sämtlichen Kollegen
