Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, November 22, 1927, p. 7 - image of
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[Image 7 = page 7]
[pages 7 and 8 written by Eugen Haas]
22.11.27.
Ihr Lieben!
Also Helenchens erster Brief, den sie über= haupt geschrieben hat! Ich denke die Schrift ist nicht schlecht. Inhaltlich muß ihr auf dieser Altersstufe bei Formung der Sätze und beim Schreiben des einen oder anderen Wortes noch geholfen werden.
Mit Eueren beiden Briefen, die wir am Montag, den
14.11. und mit dem Briefe den wir gestern erhalten
haben, habt Ihr uns eine große Überraschung und
riesige Freude bereitet, umsomehr, als die 70 Mark
monatliche Aufbesserung nicht gekommen ist[insertion:]sind[/insertion] auf den
Einspruch des Herrn Gilbert hin. Wenn es gut geht, werden
wir mit 30 M abgefertigt. So sind wir durch Euere
liebe Gabe doch der Sorge für die Kleidung enthoben u.
wie gut wir Euere Sachen verwerten, zeigt [underline in pencil]mitfolgen=
des Bild, auf dem Lisbeth Tantes Kostüm trägt. Und
so viele Mühe habt Ihr gehabt, besonders Du, liebe
Tante, mit dem Packen und Du lieber Onkel mit
dem mustergültigen Verzeichnis und mit der Schweiß=
bringenden Vernagelung! Wir wissen nicht, wie
wir Euch für all Euere Liebe danken sollen. Und nun
denkt Euch: Helenchen hat zu Anfang des Monats
von Euch geträumt und morgens beim Aufstehen
[margin note in pencil:][perhaps to be read after the sentence with the underlined 'mitfolgendes Bild'] In besonderem Brief die ver= sprochenen Bilder von Wanderung 1926[/margin note in pencil]
