Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, November 11, 1926, p. 2 and p. 3 - image of
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und wo er irgendwo ein letztes Ruheplätz= chen seiner Lieben weiß, dahin lenkt er seine Schritte. Am Sonntag, den 7.11. fuhr ich nach Otterberg an die von Euch, Ihr Lieben, so schön hergerichtete Ruhestätte unserer teueren Ver= storbenen. Der Allerheiligen und Allerseelen= tag war dazu erwählt, leider war es unmög= lich zu reisen, da in diesen Tagen der alte Herr Zingelmann verstarb und ich deshalb Organisten= und Chorregentenpflichten zu erfüllen hatte.
War die Fahrt nach Otterberg mit ihrem Großstadtschnellzugsverkehr auch eine recht umständliche, so wurde ich doch in meinem Herzen dafür reich entschädigt in dem Bewußt= sein an der Stätte unserer Lieben in treuem Gedenken verweilt zu haben. Ich legte ein
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großes Bukett, das mir Herr [roman:]Heuser[/roman] verfertigt hatte, nieder – zu dem schönen Kranze, den er in Euerem Auftrage an Allerheiligen niedergelegt hatte. Das Grab war durch Frau Altvater in Ord= nung gebracht worden. Der Klee, der nach ihrer Aussage auf der einen Seite sehr hoch aber äußerst dünn stand und auf der andern fast gar nicht gewachsen war, war durch sie abgemäht und stand das Grab mit den Kleestoppeln leer da. Auf dem Beet stand noch die Blattpflanze. Ich gab Auftrag dieselbe sofort einzubringen, damit sie nicht er= friere und das ganze Grab mit kleinen Tannen= reisern abzudecken, damit es über Winter nicht ganz öd und welk daliegt. Das Monu= ment selbst ist teilweise von grünlichem Hauch überzogen – einer Moosalgenart und [little ink spot] zeigt [at the lower margin: notice in pencil pointing to the ink spot] der Goldfüllfeder= halter hat die Tinte nicht gehalten. Entschuldigung!
