• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, July 19, 1926

Log in to Scripto | View item

Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, July 19, 1926, p. 2 and p. 3 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

You don't have permission to transcribe this page.

Current Page Transcription


[Image 2 left-hand side = page 2]

innere Bereicherung erfahren. Näheres, bitte ich Euch aus mitfolgendem Prospekte ersehen zu wollen.

Am Mittwoch, den 14. Juli, fuhr ich nun nach Otterberg und verbrachte daselbst am Nachmittage einige Stunden. Mein erster Besuch galt Herrn Häußer, um mit ihm die Kosten für die Neuanpflanzung zu regeln. Leider war er nicht zu sprechen. Da zwischen dem alten Herrn und dem jungen eine Entzweiung eingetreten ist, besorgt nunmehr Walter Heußer die Grabstätte.

In stiller Andacht und treuem Gedenken ver= brachte ich geraume Zeit auf dem Friedhofe.

Das Grab ist mit gewöhnlichem Klee, sogenann= ten ewigen, oder hohem, oder Futterklee angepflanzt. derselbe steht recht dünn und spitzig da und hebt sich die Anpflanzung von der Umgebung der Grab= stätte, wo auch gewöhnlicher Klee und Gras wächst, wenig ab. Auch macht die Anpflanzung nicht

[Image 2 right-hand side = page 3]

den vornehmen Eindruck des prächtigen vierblätteriegen Klees vom letzten Jahre. Wenn man die Zwiebelchen im letzten Herbst herausgenommen hätte, hätte sie über= wintert und wieder eingelegt, dann wäre der Stätte ein würdigeres Aussehen verliehen worden. Ich weiß nicht, meine Lieben, ob Ihr die Anpflanzung so angeordnet habt und mit Herrn Heußer konnte ich nicht sprechen. Passend ist sie nicht – monoton, unfein und wie ge= sagt, Futterklee, wie sie auf jedem Friedhofe wild wächst. Tatsächlich sollen böse Zungen in Otterberg von der Grabstätte unserer Lieben als von einem „Klee= acker“ sprechen. Leider vermögen die blühenden Gera= nium in leuchtendem Rot mit einem grünweißen Nesselgewächs drum herum und der Blattpflanze in der Mitte den unangenehmen Eindruck nicht zu verwischen. Das Blumenbeetchen selbst [insertion:]steht[/insertion] in guter Pflege. Ich habe bei Herrn Heußer Mitteilung hinterlassen, den Klee kräftig zu gießen und zu düngen, damit er sich dichter stellt


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto