• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - John V. Weinhardt to William W. Weinhardt, August 7, 1923

Log in to Scripto | View item

John V. Weinhardt to William W. Weinhardt, August 7, 1923, p. 4 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

-4-

Schuhe auch so viel. 1 Pfund Fleisch 150 000 Mk. Ein ganzes Buch könnte man von den jetzigen Verhältnissen in Deutschland schreiben. Davon haben Sie lieber Herr Verwandter keine Ahnung. Wenn man zurück denkt, vor an die Preise vor dem Weltkrieg, man kann es fast gar nicht mehr glauben, dass man da ein Paar Schuhe z.B. um 8 - 10 M kaufen konnte. Aber am schönsten ist wohl das: Die Be- amten und Angestellten kämpfen zur Zeit um die wertbe- ständigen Löhne, das heisst, sie wollen in Verhältnis wie vor dem Krieg ausbezahlt werden. /Z.B. 100 Mk. in Gold. / Während die Beamten, Angestellten und Arbeiter das immer nach wollen, haben es die Geschäftsleute schon eingeführt. Geht man in einen Laden, so kann man lesen : Ein Kinder- anzug 10 Mk. in Gold. /: Dazu kommen natürlich die Auf- schläge nach den jeweiligen Stand das Dollars. Da kommen Preise heraus, die für das arbeitende Volk fast unser- schwinglich sind.

Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt gestaltet sich in Deutschland immer schwieriger. Hier liegen zur Zeit sämt- liche Goldschlägereibetriebe still und viele Gehilfen und Goldbeschneiderinnen fallen der Erwerbslosenfürsorge anheim. Daraus können Sie sich ein kleines Bild machen, wie es zur Zeit in Deutschland ausschaut.

Haben Sie lieber Herr Verwandter unseren Brief vom 27. Juni 1923 erhälten? Bitte schreiben Sie uns bald und berichten Sie uns auch näheres über die Verhältnisse in Amerika und was mich besonders interessieren würde, über die Aussichten, die ein Kaufmann dort hat, denn ich möchte


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto