Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, January 27, 1884, p. 4 - image of
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verringerte; überdieß ist der Verkauf mit seinem Wissen geschehen &
hat er die Stücke dazu selbst angegeben. In Betreff der Möbel, von
denen er schreibt, ich hätte den besten Theil an mich gebracht, hat
er vergessen, daß die Theilung der Möbel mit seiner Zustimmung
unter Beistand von Hagelberg und Jerôme vollzogen wurde.
Gerade den besten Theil der mir zuerkannten Möbel habe ich
übrigens Gertrud zur Aussteuer mitgegeben und hat er
sich sogar diese Sachen bei der Summe, die er zur Aussteuer
bestimmt hatte, mit 400 Thalern angerechnet.
Was ich nun noch an Sachen habe (worauf man in Berlin auch schon ein Auge geworfen zu haben scheint,)(da Hugo mir schon vor Jahren gesagt hat, O. habe gesagt hat [sic], ich könnte ihnen doch die schönen großen Schränke auch noch geben) soll Grethe allein und ausschließlich bekommen, wie überhaupt Alles, was ich noch einmal hinterlassen werde. Das Geld, welches ich aus der Hinterlassenschaft noch erlange, werde ich Dir dann gleich zugehen lassen, Du magst es dann nach Deinem Belieben anlegen & mir, so lange ich lebe, angemessen ver= zinsen. Nochmal viele Grüße, lieber Raster!
Anna
Dessau, 27/1. 84.
[text in a different handwriting:] Lieber Raster! Ich habe Otto Frenckel die Mittheilung [/text in a different handwriting]
