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Transcribe Page - Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, February 6, 1882

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Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, February 6, 1882, p. 4 - image of

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Die Grüße, die Du mir aufgetragen, habe ich bestellt und soll Dich von Allen recht herz= lich wieder grüßen; nur Hagelberg habe ich noch nicht gesehen, überhaupt noch nicht wieder seit dem Tage, wo Du ihm adieu gesagt hast. Das ist mir ein schöner Freund; er hat nicht einmal der Mühe werth gehalten, sich nach Dir zu erkun= digen, wo die fremdesten Leute so theilnehmend wahren und dann noch die schöne Rechnung, na, mir soll er nicht wieder kommen. Ich habe mir heute bei Markus ein sehr schönes schwar= zes Algarrakleid gekauft; zu Hagelberg gehe ich nicht wieder. An Öhlmanns hast Du doch sicher schon ge= schrieben, liebes Gretchen; Vorhin erhielt ich eine Karte von Tante Liese, die mir anzeigt, daß sie Brief mit guten Nachrichten von Chicago erhalten; sobald es ihr möglich ist, wird sie antworten. Denke nur, Sattchen ist seit 9 Wochen todtkrank, eine Rippen= fellentzündung & Blutspeien, Tante Liese ist außer sich, sie muß jetzt Alles allein besorgen, 5 Wochen hat Sattchen gelegen & ist jetzt immer noch krank.

[text on top of page 4, written upside down:] Es ist schon ganz finster und ich will nun schließen, daß der Brief noch fortkommt und dann noch ein Stündchen zur Öhlmann rüber gehen. Hat Hugo [Hamm?] den Brief von Euch abgeholt? Wir haben die Anzeige in der Zeitung gelesen. Wir sind Raster sehr dankbar für die Wochenzeitung, wir bekommen aber jetzt 2 [/text on top of page 4, written upside down]

[text on top of page 3, written upside down:] und das ist doch unnöthig; wäre es denn nicht möglich, daß wir die tägliche Zeitung weiter be= kommen? Onkel Adolph läßt Dich herzlich grüßen und wird Dir nächstens schreiben und ich, mein Herz, grüße Euch alle vielmals und bitte Dich, recht bald wieder zu schreiben. Deine treue Mutter [/text on top of page 3, written upside down]


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