Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, February 6, 1882, p. 3 - image of
« previous page | next page » |
To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).
You don't have permission to transcribe this page.
Current Page Transcription
sich selbst um ihre Kinder zu kümmern,
überhaupt einen geregelten Hausstand
zu führen. Bis jetzt habe ich meinen Plan, einmal
nach Steglitz zu fahren, noch nicht ausgeführt, wir
wollen im März einmal auf ungefähr 14 Tage
nach Berlin und werden da im Thiergarten - Hotel,
dem Potsdamer - Bahnhof gerade gegenüber, wohnen,
damit wir das Hin - & Herfahren bequemer
haben. Dich, mein Gretchen, sehe ich schon,
mindestens alle 14 Tage, einmal zu Eddy
fahren, gestehe es nur, er ist doch Dein
Liebling und er ist auch ein so lieber, prächti=
ger Junge und die Kleinen begleiten Dich dann
und da werdet Ihr den Jungen sehr glücklich
machen und Euch alle sehr amüsiren. Wenn
mir heute noch Zeit bleibt, dann schreibe ich noch
an Eddy, wo nicht, mit nächstem Schiffe.
