• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, February 6, 1873

Log in to Scripto | View item

Hermann Raster to Sophie Raster, February 6, 1873, p. 2 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

You don't have permission to transcribe this page.

Current Page Transcription


Fabelwesens sieht. Er ist ein hochgebildeter, sehr unterhaltender Mann trotz seiner äußerlichen Verbauerung. - Zum nächsten Sonntag hat mir Pauline Lucca, die jetzt hier (im neuen Mc Vicker Theater) singt und ein ganz allerliebstes Persönchen ist, bestimmt versprochen, zu uns zum Mittagstisch zu kommen, um einmal in aller Gemüthsruhe fidel sein zu können. Du kannst Dir denken, wie sich Gertrud darauf freut. - Gestern Abend waren wir in "Faust", die Lucca als [roma:] Gretchen [/roman]; auf ihre Einladung besuchte ich sie im Garderobezimmer, als sie sich zwischen dem 3. und 4. Akt die Verzweiflung über Valentins Tod aufschminkte, wobei in zwanglosester Weise der Küchen[pakt?] für Sonntag besprochen wurde - In voriger Woche sahen wir wieder einmal die [roman:] Aimée [/roman] in hübscher Offen bach[?] [roman:] (Perichole) [/roman], die wir nun fortwährend zu Hause abklavieren. In nächster Woche die [roman:] Kellogg [/roman] als in [roman:] Crispino e la Comare [/roman]. - Über= morgen Ball in der [roman:] Accordia Loge [/roman]; - dazu vorgestern u. gestern Schnei= derinnen im Hause; an Abwechslung also kein Mangel.

Demnächst muß ich ernstlich an die Vorbereitungen zu unserer Reise gehen. - Ich habe mir dazu 9500 Dollars ausgesetzt (Ja= nuardividende und etwas loses Geld dazu) und will hoffen, daß sie reichen werden, da ich für die Dauer meiner Abwesenheit auf Gehalt verzichte, um nicht die moralische Verpflichtung, zu correspondiren, auf mich zu laden. Denn in die= sem Falle wäre mir die Erh Reise keine Erholung, sondern eine Last. - Was ich mit Haus und Möbeln anfangen soll, weiß ich freilich nicht. Es umsonst zu bewohnen und in gutem Stand zu halten, haben sich alten [roman:] Skinner's [/roman] ange= boten und wenn ich nicht ganz ausgezeichnete Miether finden kann, werde ich lieber das Anerbieten annehmen, als mir Haus u. Möbel verderben lassen. - Mit herzlichen Grüßen Dein tr. Bruder [roman:] H Raster [/roman]


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto