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Schlägers Stelle Wilhelm Rapp aus Boltimore,
welchen Du ja aus der Zeit meines Aufenthalts in
Deutschland kennst. Ich hoffe, daß er mir eine
wirksamen (?) Hilfe (?) leisten wird, als Schläger.- Von
letzteren heißt es, daß er nach Deutschland reisen will,
sobald er das Geld von dem Buche hat. Andre glauben
daß er sich mit Michaelis zur Herausgabe eines Abend-
Blattes zusammenthun will, da durch die Vernichtung
der (nach dem Feuer nicht wieder auferstandenen)
Volkszeitung das Feld für Conkurrenz mit uns
frei sei, Mögen sie ihr Geld daran weg werfen,
die Stadtzeitung können sie nicht mehr erschüttern.
frei sei, mögen sie ihr Geld daran weg werfen,
die Stadtzeitung können sie nicht mehr erschüttern.
Die Unmöglichkeit, für ziht(?) eine Divi-
dende zu erklären, hast du selbst längst einge-
sehen. Auf mein Anerbieten, Dir für dieses Jahr
10 Prozent vorzuschießen, hast du nicht geantwortet.
Bleibt mir also nur übrig, Dir einstweilen die
? Telegramm zugesandten 200 Thaler, wenn
Du sie absolut nicht als Geschenk haben willst, als
Vorschuss zu lassen. Ob Du sie auf die Sparbank
thust, oder nicht, ist mir sehr gleichgültig. Jeden-
falls erwarte ich, daß Du sie verbrauchst. Meinetwegen
kannst Du einstweilen das Bild davon bezahlen. Wie
dieses ausfallen wird, darauf bin ich sehr gespannt. Doch
kann ich kaum an die Möglichkeit einer Porträtähnlich-
keit glauben, wenn nicht eine photographische Vergrö-
ßerung als Basis dient.
Einige Neuigkeiten von Bekannten werden dich
interessieren. Vor 14 Tagen erhielt ich einen Brief
