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solche Dinge neue Nahrung und wenn
ich am Ende gar selbst krank werden
sollte, was soll dann aus der ganzen
Geschichte werden? Noch ist dazu keine
Befürchtung, aber wie lange ich das
schreckliche Einerlei von Arbeit und
Kummer aushalten werde, weiß ich nicht.
Pecuniär bin ich, nachdem
Du leider die 3100 rt zurückgeschickt hast,
nicht schlecht gestellt. Ich mache gar keinen
Versuch, das Geld anzulegen, sondern
habe es einfach auf der Bank deponirt
und ziehe davon was ich brauche. - Von
meiner Versicherung habe ich abzüglich der
Kosten 480 Dollars erhalten: - Das ist Alles,
was von Haus und Möbeln übrig ist! - Die
Actien der Zeitung sind wieder [roman:] pari [/roman] werth; wenig=
stens hat Hesing die $9000, welche [?]singer
und [?] von Salomon übernommen hatten, zum
Nennwerth gekauft. Aber von Dividende wird
im diesem Jahre [insertion:] 72 [/insertion] keine Rede sein können, obschon die Einnah=
men gut sind, denn Alles geht für den Ersatz der
verbrannten Materialien auf. - Ich habe Dir u. Mathilden
im Oktober u. November verschiedene Zeitungen, nament=
lich auch illustrirte, verschiedene Nummern der Ill. [?], die
Freie Presse, mehrere Nummern Harpers Weekly und Mathilden 1 Dutzend
Photographien geschickt (Dir auch zu Weihnachten), habe aber noch in Bezug
auf keine Empfangsbescheinigung erhalten. Sind sie denn alle verloren gegangen?
Bitte schreib darüber Dein [roman:] Hermann [/roman]
[text on top of page 3; written upside down:] Herzliche Grüße an Schwager u. Marie [/text on top of page 3; written upside down]
