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immer Melonen und Pfirsiche an der Tagesordnung,
daneben jetzt blaue Weintrauben ([?]) und
so kostbare Birnen, wie ich sie im Leben nicht
gesehen habe. Diese letzten alle Californische.
Trauben aus Californien sind erst spärlich da,
ebenso Pflaumen. Dagegen haben wir Brom=
beeren der prächtigsten Art zu 12 Cents den
Kasten. - Leider sind wir so wenig Esser
im Hause, daß wir größere Quantitäten nicht leicht
einkaufen können.
Frau Klimmer untersuchte gestern [roman:] Gretchen [/roman] und kündigte die Entbindung für die erste, oder höch= stens zweite Woche des September an. [roman:] Gretchen [/roman] hat wieder Muth u. Zuversicht. Die Mary aber wird nicht kommen; sie hat es übel genommen, daß wir sie danach kalt behandelten. Thut nicht, die Klimmer wird eine ebenso gute besorgen
Von Stein's Tode wird Dich Mathilde in Kenntniß gesetzt haben. - Willibald [?]= ler ist um die Zeit Eurer Abreise von hier in Bernburg gestorben
Vorgestern hat unsere [roman:] Margarethe [/roman] das Unglück gehabt, um 35 Dollars (die sie in ihrem Koffer hatte) bestohlen zu werden.
Und nun für heute genug; ich muß mir ohnehin die Zeit zum Schreiben fast stehlen. Grüße den Schwager u. Marie aufs herzlichste von Deinem [roman:] H Raster [/roman]
