« previous page | next page » |
To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).
You don't have permission to transcribe this page.
Current Page Transcription
bringen wir jetzt regelmäßig bei Fischer;
Morgens begleitet mich oft [roman:] Gretchen [/roman],
die wohler als je seit unserer Verheirathung
ist, allein oder mit Gertrud in die Stadt.
Trotz der geringen Zahl von Personen im
Hause, geht es Abends u. Sonntags heiter
und munter genug zu, da Gertruds mun=
teres Temperament unverwüstlich ist. Alles
ist sehr hübsch aufgeräumt und dabei
haben sich auch, beiläufig gesagt, noch
große Schätze Wäsche von meinen beiden
ersten Frauen gefunden, so daß ich jetzt
ordentliche Handtücher, wie ich sie brauche,
in Mengen habe. - Doch auch Kleider von
Mathilde, die sie wohl hätte mitnehmen
können; so das schottische Poplinkleid, das
so theuer war und das dünne weiße
mit schwarzen [Tippen?], das sich jetzt Gertrud
zurechtmacht. Gertrud ist eine vollkommene
Meisterin auf der Nähmaschine geworden.
Unser Gärtchen liefert uns jetzt die schönsten zartesten Kohlrabi, so wie Okra in Mengen. - Auf dem Obstmarkt sind noch
